Sexualität und Internet – Webinar #13

Das Internet gehört unbestritten zur Lebenswelt von Jugendlichen dazu und bildet ihre Lebenswelt ab. Wie selbstverständlich bewegen sie sich in der digitalen Welt, um sich zu unterhalten, zu recherchieren und sich auszutauschen. Ebenso unbestritten ist Sexualität in dieser Zeit ein wichtiges Thema und natürlich setzen sich Kinder und Jugendliche auch im Internet bzw. durch das Internet mit Sexualität auseinander. So können sich Kinder und Jugendliche einerseits frei über alle Themen, die für sie interessant sind informieren, andererseits können sie auch auf falsche Informationen oder verstörende Inhalte stoßen. Eltern sind mit neuen Herausforderungen konfrontiert, wie z.B. schaden Pornos meinem Kind? Welche zuverlässigen Informationsquellen gibt es? Nutzen Filterprogramme? Wie kann ich mein Kind sinnvoll unterstützen?

Präsentation:

Selbstbewusst – Verein für Sexualpädagogik und Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch.
Eine altersgemäße Sexualerziehung ist ein zentraler Baustein in der Prävention von sexualisierter Gewalt, denn in keinem anderen Bereich überlassen wir Erwachsene Kinder und Jugendliche so sehr sich selbst, wie im Bereich der Sexualität. Selbstbewusst bietet daher Workshops mit Schwerpunkt Sexualerziehung, Sexueller Missbrauch und Prävention, in Schulen, Jugendeinrichtugen, Kindergärten, etc an.
Mag.a Martina Ruemer ist Geschäftsführerin des Verein Selbstbewusst

Institut für Medienbildung Salzburg
Der Ursprung des IMb lag bei der Gründung 1956 noch in der Filmvermittlung. Im Laufe der Jahrzehnte wurden die verschiedenen Entwicklungen der Medienwelt ins Beschäftigungsfeld integriert: Heute verstehen wir uns als Kompetenzzentrum, das durch die eigene Vielfalt, der Vielfältigkeit von Medien gerecht wird. Wir betrachten Medien aus einer ganzheitlichen Perspektive und sind deshalb GestalterInnen, ProduzentInnen, ForscherInnen und VermittlerInnen von Medien, Medieninhalten und Medienkompetenz.
Sonja Messner, MA ist Leiterin der Abteilungen Medien & Gesellschaft sowie Media.Komm

Online-Raum http://wdat.at/adobe

Foto CC-BY Allie Caufield

Rückschau:

Webinar #13 – Sexualität und Internet

 

Kinder, die nicht zu Hause aufgeklärt werden, suchen Information im Internet. Deswegen muss es entsprechend aufbereitete Angebote geben. Wenn Eltern Ansprechpartner in Sexualthemen sind, müssen die Kinder weniger im Internet nach Antworten suchen. Dazu ist eine gute Gesprächs- und Vertrauensbasis wichtig.

Frage: Pornografie lässt sich über das Internet sehr leicht beschaffen. Was kann ich tun, wenn mein Kind Pornos anschaut?

Mit dem Kind sprechen: Pornos sind nicht echt, Sexualität funktioniert nicht so, wie in den Filmen

Vertrauensperson sein: je besser die Basis, desto besser funktioniert ein Gespräch, Informationsmaterial anbieten, Unterstützung anbieten/Selbstbewusstsein stärken

Technische Möglichkeiten zum Unterbinden von nicht jugendfreien Inhalten auf dem Computer (z.B. Filter) sind nur bei jüngeren Kindern sinnvoll, ältere können diese umgehen.

Es kann passieren, dass bei der Sucheingabe harmloser Begriffe sexuelle/ungeeignete Inhalte als Ergebnis aufscheinen. Eigene Suchmaschinen für Kinder filtern nicht jugendfreie Inhalte aus den Ergebnissen.

Google bietet mit dem „Safe Search-Filter“ eine Möglichkeit an, unangemessene/anstößige/gewalttätige Bilder aus den Suchergebnissen herauszufiltern.

Links für Jugendliche

Links für Eltern/Pädagog_innen


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