Alles was die Österreicher_innen über digitale Medien wissen müssen

Wie gestaltet sich die Digitalisierung der Gesellschaft? Welche Fähigkeiten brauchen wir heute, um uns in der digitalen Welt von morgen entfalten zu können? Wie steht es um die digitale Medienkompetenz in Österreich? Welche Vorzeigemodelle weisen den Weg in ein gutes digitales Leben?

Um diese und ähnliche Fragen geht es in der Wissensplattform von Werdedigital.at. Wir wollen hier laufend über digitale Kompetenzen in Bildung, Arbeitswelt und Gesellschaft informieren und diskutieren. Die Beiträge werden auch in Form von thematisch gebündelten Dossiers online zur Verfügung gestellt. Anregungen und Kommentare sind uns natürlich immer willkommen.

All das findet sich auf WerdeDigital.at in gebündelter Form!

Dossier 1: Digitale Kompetenzen und die Bildung

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Dossier 2: Digitale Kompetenzen und die Arbeitswelt

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Dossier 3: Digitale Kompetenzen und die Gesellschaft

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Hier geht es zu den Beiträgen.

  • Teaser_Dossier_neutral
    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt16. Dezember 2015

    Die Macht der Community / #Dossier_Arbeitswelt #12

    Intelligenz der Masse? Die Digitalisierung bringt das Sender-Empfänger-Modell der Massenkommunikation ins Wanken. Wie groß der Einfluss der Community ist, ist an viele Stellen zu sehen: egal ob es um gemeinsam finanzierte Projekte oder um Shitstorms in der Social Media Kommunikation geht – die Digitalisierung bricht die klassische Sender-Nutzer-Kausalität auf und schafft neue Möglichkeiten, sich als Teil einer Community in Prozesse und Kommunikationsverläufe einzubringen. Der Begriff Crowdsourcing fasst das Phänomen zusammen, das Wissen, die Meinung und auch finanzielle Mittel der Community anzuzapfen und zu nutzen. Aus dieser Dynamik heraus sind eine Vielzahl an Ideen, Projekten und Initiativen entstanden, sie birgt aber auch Risiken.

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  • Teaser_Dossier_neutral
    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt · Dossiers14. Dezember 2015

    Neue Berufsbilder und Karrierepfade als Herausforderung für Unternehmen / #Dossier_Arbeitswelt #11

    Berufe von morgen heute noch nicht erfunden
    „Die Digitalisierung hat viel größere Auswirkungen als man es momentan erkennt“, sagt Franz Kühmayer. „Das betrifft sowohl das Unternehmen, die Organisation, als auch Berufe und Berufsbilder an sich. Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Politik unterschätzen das noch massiv“, ist sich der Zukunftsforscher mit Spezialgebiet „Das Digitale Arbeiten“ sicher. Kühmayer weiß, dass von Unternehmen dieser Tage vor allem Wandelbarkeit gefragt ist: „Wer Industrie 4.0 versteht als ein Förderband mit Unternetanschluss, hat nichts verstanden“, warnt er, der Umbruch sei allumfassend zu sehen: „Neue Berufsbilder entstehen, bestehende Berufe werden durch Digitalisierung in ihrem Kontext stark verändert und jene Berufe, die es in fünf bis zehn Jahren geben wird, von denen wissen wir heute noch gar nichts.“

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    Kühmayer gibt ein Beispiel: „Der Beruf des Automechanikers war stark mechanisch, heute ist er bereits mechatronisch. Wenn man in die Werkstätte kommt, nimmt der Mechaniker nicht mehr das Werkzeug und legt sich unter die Karosserie, sondern er steckt den Diagnosestecker ein. In der Zukunft werden Mechaniker vor allem Softwaretechniker sein, weil ein Auto immer mehr zum Computer auf vier Rädern wird.“ → read more

  • Teaser_Dossier_neutral
    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt · Dossiers11. Dezember 2015

    Unternehmen im Sog des digitalen Wandels / #Dossier_Arbeitswelt #10

    Was bedeutet der digitale Wandel für Unternehmen?
    In erster Linie eine weit reichende Veränderung, als es viele CEOs vielleicht wahrhaben wollen. Denn die Digitalisierung ist mit dem papierlosen Büro ganz und gar nicht abgeschlossen – sie bewegt sich in alle Bereiche des Unternehmens und verändert nicht zuletzt auch das Geschäftsmodell. Was das genau bedeutet und welchen Umdenkprozess die Verantwortlichen hier durchlaufen müssen, erzählen zwei Experten auf dem Bereich, Bernhard Göbl, Director Consulting bei Deloitte und Georg Krause, Vizepräsident der Internetoffensive Österreich (IOÖ) im folgenden Blogbeitrag.

    Wie sieht der Status Quo in Österreich aus?
    Hier zeigt man sich zum Thema Digitaler Wandel skeptisch bis abwartend. Das ergibt die Studie „Innovation und Wandel“, der Julius Raab Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut IMAS. Unter den befragten 905 heimischen Unternehmern scheint Innovation zwar eine Rolle zu spielen, jedoch in einem begrenzten Ausmaß: So wird bei der Frage nach der Wichtigkeit von Innovation auf einer Skala von 1 bis 7 ein Durchschnittswert von 3,21 vergeben. Die Studie zeigt ebenso, dass Unternehmen Innovationen mit einer Kombination aus Tradition und Innovation betrachten. Am stärksten stimmen die Unternehmer der Aussage zu, in der Geschäftstätigkeit auf die bisherigen, alt-bewährten Methoden zurückzugreifen. Kein Wunder, dass sich unter den von der Julius-Raab-Stiftung erarbeitete der Unternehmer-Typologien mit 7 Prozent relativ wenig „Digitale Innovatoren“ befinden. → read more

  • Teaser_Dossier_Arbeitwelt_9
    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt · Dossiers10. Dezember 2015

    Jung und alt, gemeinsam digital / #Dossier_Arbeitswelt #9

    Der Begriff „Generationenkonflikt“ hätte sich vermutlich in der Überschrift auch ganz gut gemacht. Da der darin vorkommende Konflikt das Thema schon im Vorhinein in eine Richtung schiebt, die schwierig, problembehaftet und anstrengend wirkt, lassen wir es lieber offen. Die Möglichkeit, hier Potential für gegenseitige positive Beeinflussung und ein konstruktives Miteinander zu finden, müssen wir zumindest zulassen. Dass unterschiedlichen Generationen von Vornherein etwas Konflikthaftes beiwohnt, hat mit der grundsätzlichen Skepsis gegenüber Andersartigem zu tun. „Die Jungen “ und „Die Alten“ tun seltsame, uns unbekannte und ungewohnte Dinge. Wer weiß, ob man dem trauen kann?

    Der populäre Clip „Opas iPad“ von Komikerin Martina Hill (Knallerfrauen) 

    So unterschiedlich, wie wir oft denken, sind die Generationen aber gar nicht. Aus dem Jugend-Trend-Monitor 2014 ging hervor, dass 54% der Jugendlichen ihre Eltern als große oder eher große Vorbilder sehen. Dies ist eine entscheidende Basis. Um sich an einem Vorbild zu orientieren, muss man dessen Einstellungen, Meinungen und Verhaltensweisen aber nicht 1:1 übernehmen. Das zeigen auch die 77,4% der Jugendlichen, die nicht so werden wollen wie ihre Eltern. Es geht eben mehr darum, bestimmte Teile herzunehmen und sie mit eigenen Vorstellungen, Handlungsweisen und Ideen zu komplettieren.

    Kein Generationenkonflikt auf dem Arbeitsmarkt

    Dass das gern zitierte Bild des Generationenkonflikts in der Realität nicht unbedingt zutrifft, zeigte eine Studie des Bonner Instituts zu Zukunft der Arbeit (IZA). Menschen unterschiedlicher Generationen arbeiten auch in unterschiedlichen Berufsfeldern, Qualifikationsstufen und haben andere Erfahrungen vorzuweisen. → read more

  • Teaser_Dossier_neutral
    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt9. Dezember 2015

    Veränderte Anforderungen an ArbeitnehmerInnen / #Dossier_Arbeitswelt #8

    Die Arbeitswelt verändert sich. Die größten Entwicklungen und Veränderungen haben wir bereits beleuchtet: dabei ging es um die Flexibilisierung von Arbeit, Coworking, die Jobsuche im Netz und Veränderte Berufsbilder.

    ArbeitnehmerInnen sind von diesen Veränderungen also auf vielfältige Weise betroffen. Gleichzeitig ändern sich auch die Anforderungen von Umwelt und Arbeitgebern an die ArbeitnehmerInnen. Für alle Beteiligten gilt es daher, die vielseitigen Entwicklungen zu hinterfragen, ihnen zu folgen und damit die Zukunft der Arbeitswelt mitzugestalten.

    Katja Piwerka beschreibt die Entwicklung in einem Artikel so: „Noch vor wenigen Jahren war die Arbeitswelt von fixen Strukturen und unflexiblen Abläufen geprägt. Zahlreiche technologische Innovationen und einen rasanten Wandel zur Informations– und Wissensgesellschaft später sind diese Attribute jedoch nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr bestimmen heute Tablets, Laptops und Smartphones unser mobiles Leben und Arbeiten und werden so zum Motor für Produktivität und Kollaboration.“

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  • Teaser_Dossier_neutral
    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt · Dossiers7. Dezember 2015

    Veränderte Berufsbilder / #Dossier_Arbeitswelt #7

  • Teaser_Dossier_Arbeitswelt_6
    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt4. Dezember 2015

    Jobsuche im Netz / #Dossier_Arbeitswelt #6

    Hat der Lebenslauf ausgedient? Die klassische Bewerbungsunterlage in Papierform wird immer stärker von digitalen Visitenkarten, ausführlichen Profilen in Karrierenetzwerken wie XING oder LinkedIn und entsprechenden Postings abgelöst. Die Jobsuche ist längst nicht mehr ausschließlich etwas Persönliches oder gar Geheimes, im Gegenteil: Die digitale Selbstvermarktung boomt auch im Bereich Karriere und eröffnet sowohl BewerberInnen als auch Unternehmen neue Möglichkeiten und Chancen, birgt aber auch Risiken. Lohnt es sich, sein Online-Image zwecks Jobsuche zu pflegen und ganz bewusst so zu gestalten, dass potentielle Arbeitgeber aufmerksam werden?

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  • Teaser_Dossier_Arbeitswelt_5
    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt · Dossiers3. Dezember 2015

    Die heimische Sharing Economy / #Dossier_Arbeitswelt #5

    Share Economy – ein Begriff, der seit Airbnb und Uber in aller Munde ist. Dahinter steckt das Konzept des gemeinsamen Konsums – also das Teilen von Produkten, Dienstleistungen, Immobilien oder Transportmöglichkeiten mit seinen Mitmenschen für einen kurzen Zeitraum. Natürlich gab es dieses Phänomen auch schon vor der Erfindung des Begriffes, aber mit stark lokaler Begrenzung. Die Digitalisierung erweitert den Radius des Teilens und Tauschens, teilweise sogar auf die ganze Welt. So zählen Airbnb und Uber mit einer Bewertung von rund zehn Milliarden Dollar zu den teuersten Start-ups weltweit.

    Engagierteste Protagonisten: Generation Y
    Die engagiertesten Protagonisten der Share Economy sind die Menschen der Generation Y, zwischen 25 und 35 Jahre alt. Für sie ist die Teilnahme an dem Phänomen ideologisch geprägt, im Sinne der Nachhaltigkeit und Schonung der Umwelt, aber auch als Teil des Lifestyles – und nicht zuletzt: der Kosten/Nutzen-Rechnung. Was nun alles zur Share Economy zählt, ist Auslegungssache – neben logischen Teilnehmern wie Carsharing oder Übernachtungsportale zählen auch Coworking-Spaces, Dienste wie Spotify oder Tausch- und Schenkbörsen dazu. Eines der wichtigsten Merkmale für das digitale Teilen ist das Thema Vertrauen: Kaum eine Share Economy-Plattform kommt ohne Bewertungen, Kommentare oder Referenzen aus. Der Erfolg von Plattformen wie Uber und Airbnb ruft aber auch Kritiker auf den Plan: Hoteliere wie Taxiunternehmen weltweit sind überzeugt, dass diese milliardenschweren Unternehmen nicht mehr viel mit Teilen zu tun haben, sondern ohne auf die landesüblichen Regelungen Rücksicht nehmen zu müssen, einfach nur Profit machen wollen.

    Österreich: Tendenz steigend
    Auch in Österreich wird vieles im Sinne der Share Economy geteilt, auch schon vor der Digitalisierung – man denke nur an die gemeinschaftliche Benutzung von Forstwegen oder Wanderwegen. Unter dem Dach des „Maschinenring“ werden zum Beispiel seit 1960 gemeinschaftlich Maschinen und Geräte in der Landwirtschaft genutzt. Aber auch das digitale Teilen wird populärer: Seit 2012 betreiben Vladlena Taraskina und Matthias Kubicki unter dem Namen „Key to office“ ein Service, bei dem Büro- Seminar- und Schulungsräume-Räume kurzfristig online vermittelt werden. Sie erstellen jedes Jahr eine Übersicht über die heimische Sharing Economy, die auch gut die Entwicklung des Phänomens in der heimischen Wirtschaft zeigt: „Als wir die Grafik 2013 das erste Mal gemacht haben, haben wir 50 Unternehmen gefunden, 2014 waren es 76 Unternehmen und jetzt 2015 bereits 106 Unternehmen“, erzählt Kubicki. → read more

  • Teaser_Dossier_Arbeitswelt_4
    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt · Dossiers2. Dezember 2015

    Neues Arbeiten heißt flexibles Arbeiten / #Dossier_Arbeitswelt #4

    „Wann bist du heute mit deiner Arbeit fertig?“ Eine Frage, die häufig gar nicht mehr so einfach zu beantworten ist. Den Computer Freitagnachmittag abzudrehen, nach Hause zu gehen und Montagmorgen wieder mit der Arbeit zu beginnen, ist ein kaum mehr zeitgemäßes Arbeitsmodell. Unsere Arbeit ist mit zunehmender Digitalisierung auch flexibler geworden. Damit gehen neue Möglichkeiten einher wie unabhängiges Arbeiten von Ort und Zeit, unkomplizierte Vernetzung, gemeinsames Arbeiten an großen Projekten. Begleitet werden diese Chancen aber auch von Herausforderungen, die unsere intensive Auseinandersetzung mit dem Thema fordert, wie zum Beispiel ständige Erreichbarkeit, ein Verschwimmen der Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit oder die fehlende Option, offline zu sein. → read more

  • Teaser_Dossier_Arbeitswelt_3
    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt · Dossiers30. November 2015

    Digitales Arbeiten in Österreich – Coworking / #Dossier_Arbeitswelt #3

    Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt in vielen Bereichen verändert. Neben neuen Arbeitsweisen und Arbeitsfeldern hat sich auch der Arbeitsplatz an sich stark weiterentwickelt: Das Büro, für die meisten ArbeitnehmerInnen ein fixer, unverrückbarer Ort, ist ebenfalls Veränderungen unterworfen: Die Flexibilität des Arbeitens führt zu einer Flexibilisierung des Arbeitsplatzes. Eine dieser Entwicklungen: Coworking. Das Miteinander bzw. Nebeneinander beim Arbeiten hat eine eigene Dynamik und viele erfolgreiche Unternehmen und Startups hervorgebracht.

    Doch was macht Coworking für Selbstständige und JungunternehmerInnen so attraktiv? Und wie wird sich der Trend weiterentwickeln?

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