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Die Klassenpinnwand im Unterricht

Wie viele andere Lehrer_innen verwende ich häufig digitale Medien im Unterricht. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, die Fülle an Angeboten ist jedoch gerade für Kinder im Volksschulalter unüberschaubar und sie „verirren“ sich leicht in den Weiten des WWW. Mit der Klassenpinnwand (www.klassenpinnwand.at) habe ich ein Tool gefunden, das genau für diese Altersstufe hilfreiche Anwendungsmöglichkeiten bietet. Die Handhabung ist denkbar einfach, mit wenigen Klicks können die Inhalte aktualisiert und dem täglichen Unterricht angepasst werden.

Die Klassenpinnwand ist optisch der Altersgruppe angepasst. Das Hintergrunddesign kann jederzeit verändert werden, dazu stehen einige Motive zur Auswahl. Die Klassenpinnwand enthält mehrere „Pins“ (Rubriken/vergleichbar mit Notizzetteln, die an eine Pinnwand geheftet werden), die individuell befüllt werden können:
• Informationen
• Links
• Hausübung
• Elternpost
• Termine
• Stundenplan
• Suchen (hier können unterschiedliche Kindersuchmaschinen ausgewählt werden)
• Top-Links
• Fotoalbum
• Film

In der Premiumversion kann man die Seite mit einem Passwort schützen, was besonders interessant ist, wenn man Kinderfotos oder Informationen, die nur für die Eltern und Kinder gedacht sind, posten möchte. Pins können hier auch dupliziert und somit mehrfach verwendet werden. Zusätzlich stehen in dieser Version weitere Pins zur Verfügung:
• Blitzleser
• Online-Übung

Fügt man bei den Filmen und Online-Übungen die Links mit dem Einbettcode ein, so öffnen sie sich in einem Pop-up-Fenster, ohne dass die Kinder die Klassenpinnwand verlassen müssen. Mit einem Klick auf das Glühbirnen-Symbol können die einzelnen Pins bei Bedarf ein- oder ausgeblendet werden. Als verlinkte Online-Übungen eignen sich besonders die Übungen von LearningApps. Aus einem großen Pool an fertigen Übungen kann man passende auswählen oder ganz einfach selbst welche für die eigene Lerngruppe gestalten.

Mit der Klassenpinnwand ist es mir möglich, die Eltern am Schulgeschehen teilhaben zu lassen. Durch die laufende Aktualisierung der Links und Fotos aus dem Unterricht, von Ausflügen und Aktivitäten, bekommen sie einen Einblick in meine Arbeit in der Klasse. Die Klassenpinnwand ist somit ein wichtiges Bindeglied zwischen Elternhaus und Schule geworden.

Ich setze die Klassenpinnwand aber auch im Unterricht ein. In offenen Lernphasen können die Kinder verlinkte Übungen auswählen und bearbeiten. So haben Kinder, die zu Hause nicht die Möglichkeit haben, einen Computer zu nutzen, auch die Chance, mit der Klassenpinnwand zu arbeiten.

intext-klassenpinnwandAb und zu gestalte ich themenbezogene Pinnwände, etwa zum Thema Herbst (siehe Abbildung). Dort finden die Kinder passende Links, Bilder, Videos und Online-Übungen und in dafür vorgesehenen Unterrichtsstunden bearbeiten sie den Themenbereich in der vorbereiteten virtuellen Lernumgebung. Mit der Klassenpinnwand habe ich ein Tool gefunden, das meinen Ansprüchen in Hinblick auf die Handhabung, die optische Gestaltung und die Einsatzmöglichkeiten gerecht wird. Ich kann es aus meinem Unterricht nicht mehr wegdenken.

 

Dieser Artikel ist dem eBook: Lehrende arbeiten mit dem Netz entnommen.

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16. November 2016Blog · Lehrende / PädagogInnen

Open Data – mehr als Daten!

Erzählen Sie Ihre Geschichte!

Ein kurzer „Aufriss“, um Ihnen den vielfältigen Umgang mit Offenen Daten schmackhaft zu machen. Zum Umgang mit Offenen Daten gehört: Fragen entwickeln, dazu veröffentlichte Daten recherchieren oder eigene erheben, Daten nutzen, vernetzen und interpretieren; Visualisierungen „lesen“ lernen und eigene bauen sowie beispielhafte
Anwendung von Tools (die vielfach über Open Source zugänglich sind).

Einige Beispiele sollen aufzeigen, Daten sind kein abstraktes Gut, welches nur Empiriker_innen und Statistiker_innen vorbehalten ist. Daten sind ein wichtiger Zeichensatz, mit dem wir unsere Gesellschaft erklär- und diskutierbar machen. Erst Daten erlauben uns, über Dinge fundiert zu reden und Einigungen auszuhandeln. Wenn wir also von Open Data sprechen, sprechen wir von den Geschichten aus dem Leben.

Die Praxis ruft: Wir starten mit der Erhebung eigener – für die Schüler_innen relevanter – Daten: Beispiel Taschengeld-Ausgaben oder Beispiel Schulwege (Zeiten, räumliche Situation, Verkehr).

Am Beispiel Taschengeld entsteht zuerst eine Datenplastik: Wofür verwenden wir unser Taschengeld? Wie definieren wir übergreifende Kriterien, wie können wir das in vergleichbaren Daten darstellen? Wie können wir das z.B. mit Legosteinen visualisieren? Wie verändert die Farbauswahl das Bild, die Interpretation?1

Der nächste Schritt erfolgt über das gemeinsame „LESEN“ von Visualisierungen z.B. das Haushaltsbudget meiner Gemeinde/meines Bezirks. Interpretationen anhand unterschiedlicher Visualisierungen und Hintergrundfragen zur Datenerhebung. Die Schüler_innen lernen Open Data Portale kennen, die bei weiteren Rechercheaufträgen genutzt werden können wie zu den Themen Arbeit & Leben, Einkommen, Alterspyramide einer Gemeinde/eines Bezirks etc.2

intext-open-data

Abb.: School of Data: Wieviel kostet Bildung? Gruppenarbeit – basierend auf der Idee einer Ernährungspyramide wurden die Bildungsausgaben einer Stadt mit Lebensmitteln visualisiert. School of Data – 03.12.13 Beyound Data – Ergebnisse

Und jetzt das große ABER! Die Aufbereitung von Daten in Tabellen und deren Visualisierung ist eigentlich Bestandteil der Bildungsstandards. Wir brauchen mehr Praxisbeispiele, die auch für Lehrende, aus nicht einschlägigen Fächern, nutzbar sind. Eine fächerübergreifende und auch projektorientierte Herangehensweise wäre ein spannender Lernprozess. Zahlreiche Tools (z.B. infogr.am, google fusion tables, Treemap) gibt es bereits, die nach einem ersten „Durchprobieren“ relativ einfach anwendbar sind. Praxisorientierte Hilfestellung mit Unterrichtsbeispielen u.a.: Johannes Tanzler (E-Thesis) und der praxisorientierten Artikel von Dr. Peer Egdvet.3

Am Beispiel Schulwege als Einstieg Kopien, Ausdrucke von Landkarten für die erste Visualisierung nutzen. Für den Prozess des „Lesens“ von Visualisierungen gibt es vielfältige Beispiele. Beim oftmals problematischen 3. Schritt kann auf das bereits aufgearbeitete Thema „Georeferenzierte Daten im Unterricht“ zurückgegriffen werden. Sich auf
eigenen Karten „verorten“, auch mit anderen Medien kombiniert (Foto, Video, Podcast) findet bei Schüler_innen gutes Feedback. Welche Daten wären in und im Umfeld der Schule relevant. Wie können wir diese auf einer eigenen Map darstellen?4

Ein weiteres aktuelles Thema sind Wahlen: Von Wähler_innenstromanalysen bis hin zur räumlichen Darstellung von Wähler_innengruppen. Offene Daten bieten zahlreiche Möglichkeiten, Lernziele mit echten oder sogar regionalen
Daten fächerübergreifend zu “veredeln”. Die Arbeit mit Offenen Daten fördert das Prinzip des explorativen und forschenden Lernens, anknüpfend an die Interessen und Lebenswelten der Schüler_innen. Gerade die Vielfalt zeitgemäßer, interaktiver Visualisierungen und deren vernetzte Bereitstellung machen das Thema Offene Daten spannend.

Hinweise:
1. Beispiele nicht bildschirmgebundene Datenvisualisierungen. Von Datenplastiken
bis…von unserem Partner Jose Duarte (www.ledfish.com)
2. Datenportale: Regierungs- oder Verwaltungsdaten Österreich u. Basiseinführung
per Video: data.gv.at, Städteportale u.a. Wien https://open.wien.gv.at/ ;
Viele Anregungen für Themen u. Umsetzung insb. bei „Anwendungen“; Zentrale
Datenplattform für Daten aus Wirtschaft, Kultur, NGO/NPO, Forschung und Zivilgesellschaft:
www.opendataportal.at;
Finanzdaten von Österreichs Gemeinden. https://www.offenerhaushalt.at/
Visualisierungen: Ein Blick in die Geschichte über Google Search Grafiken Otto
Neurath oder wikipedia
3. Dr. Peer Egtved: Exploratives Lernen im Wirtschafts- und Politikunterricht mithilfe
von „Open Data“: http://www.zfoeb.de/2013_1/egtved.pdf; Tanzler, Johannes
(2014) Open Government Data im Informatikunterricht. Diplomarbeit, Uni
Wien/Fakultät Informatik. pdf siehe http://othes.univie.ac.at/32864/
4. http://www4.edumoodle.at/gwk/course/view.php?id=173; www.arcgis.com – insb. Galerie;
oder www.lehrer-online.de ( Lernen mit Geoinformationssystemen)
5. http://www.bpb.de/lernen/projekte/wahl-o-mat-im-unterricht/ Generelle Einführung
zum Thema „Open Data“ und Diskurs sowie zahlreiche Beispiele inkl.
Unterrichtsmaterialien Schwerpunkt politische Bildung; Umfangreiche Daten zur
letzten Wahl in Wien siehe Wienportal oben

Dieser Artikel ist dem eBook: Lehrende arbeiten mit dem Netz entnommen.

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2. November 2016Blog

YOUKI internationales Jugend-Medien-Festival

Vom 22. bis 26.11. findet in Wels das internationale Jugend-Medien-Festival YOUKI statt.

Das Kernstück des Festivals bildet der Internationale Filmwettbewerb, der jährlich rund 80 Kurzfilme junger Regisseur_innen zwischen 10 und 26 Jahren umfasst. Im Anschluss an die Projektionen finden Q&As mit den anwesenden Filmemacher_innen statt.
Workshops, Jugend-Medienprojekte, Vermittlungsprogramme, Konzerte und Partys bilden das Rahmenprogramm. Zudem versammelt YOUKI renommierte Vertreter_innen der Film-, Medien- und Kulturbranche.

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29. September 2016Blog

Hinweis: Journalistinnenkongress zum Thema Hypes & Hoaxes

Am Mittwoch, 9. November 2016 von 9 Uhr bis 19 Uhr findet in Wien der 18. Journalistinnenkongress statt. Seit 1998 ist der Kongress der Treffpunkt für rund 300 Frauen aus Journalismus und PR. Das Motto des 18. Kongresses: „Hypes & Hoaxes – Inszenierung und Glaubwürdigkeit“. Die Teilnehmerinnen bringen sich aktiv in Workshops ein und können Top-Medienfrauen ganz persönlich kennenlernen. Sie erweitern Netzwerke, diskutieren Herausforderungen und Chancen. Organisiert wird der Kongress von Club alpha – Frauen für die Zukunft mit der Unterstützung des Hauptsponsors REWE.

In Kooperation mit dem Journalistinnenkongress hat WerdeDigital.at ein Webinar mit mimikama zum Thema organisiert. mimikama wird auch am Journalistinnenkongress anwesend sein.

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29. September 2016Blog

Messenger als Marketing-Tool

Als Whatsapp Ende der 0er Jahre auf den Markt kam, galt die App als Ersatz und Nachkömmling der guten alten SMS. Damals waren die User Teenager und Features wie Emoticons und der Versand von Videos haben für Begeisterung gesorgt. Heute ist auch die Generation 50+ auf Whatsapp vertreten und Themen wie API und Bots dominieren die Schlagzeilen im Messenger-Business.

Die kommerzielle Kommunikation über Messenger-Dienste ist längst Alltag. Unternehmen haben die Chancen der neuen Marketing-Tools erkannt und versuchen diese möglichst kreativ und verkaufsfördernd zu nutzen. Zwei Anbieter dominieren derzeit den Markt: Facebook Messenger und Whatsapp. Da beide zur Facebook Inc gehören, handelt es sich eigentlich nur um einen Anbieter, mit zwei verschiedenen Tools. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede, genauso wie Anwendungsbeispiele analysieren wir nun anhand von vier Einsatzbereichen:

1. Ticker & Live Kommunikation
Ein klassisches Beispiel für einen Ticker ist die Fußball Bundesliga. Nicht nur, dass man Spielstände und Ergebnisse live kommunizieren kann, Bild.de hat zusätzlich einen Transferticker eingerichtet, der über Gerüchte und anstehende Transfers informiert. Die Kommunikation des aktuellen Tagesgeschehen liegt also auf der Hand.

Einen kreativeren Einsatz liefert der FMCG-Hersteller Hellmanns mit der Kampagne “WhatsCook”. Kunden können ein Foto ihres Künschrankinhaltes per Whatsapp an das Unternehmen senden und erhalten einen Rezeptvorschlag eines Mitarbeiters. Die Kampagne ging als “The first live recipe service via Whatsapp” in die Marketing-Geschichte ein.

Dies würde genauso gut über den Facebook Messenger laufen. In dieser Hinsicht sind die beiden Tools absolut ebenbürtig.

2. Mobile Newsletter

Der gute alte Newsletter feiert sein Revival. Alte Idee, neue Plattformen. Die Nachrichtenindustrie macht es vor: derStandard.at versorgt seine Abonnenten regelmäßig mit den aktuellsten Weltgeschehnissen über Whatsapp und den Facebook Messenger. Die Tourismusbranche und Gastronomie macht es nach und versendet Tagesmenüs, Wetterinfos und Sonderangebote.

In diesem Punkt gibt es vor allem beim Anmeldeprozess einen gravierenden Unterschied:
Während man als Facebook-User einfach eine Nachricht mit dem Wort “Start” an zB DER STANDARD sendet und einmal den retournierten Bestätigen-Button klickt, ist die ganze Angelegenheit bei Whatsapp deutlich komplizierter.

standard

Quelle: derStandard

Denn will ein User den gleichen Service via Whatsapp nutzen, muss er vorher die korrekte Telefonnummer des Anbieters herausfinden und diese zu seinen Kontakten hinzufügen. Dann erst kann der Anmeldeprozess fortgesetzt werden. Als Serviceanbieter kommt die Tatsache hinzu, dass die Broadcast Listen der Empfänger beschränkt sind und im Hintergrund ein hoher manueller Aufwand entsteht. Wo ein Demand, lässt der Supply nicht lange auf sich warten: Es hat sich das neue Geschäftsmodell der Messenger Newsletter Tools aufgetan. Ein Blick auf whatspro.de und www.whatsbroadcast.com verrät mehr dazu.

whatsapp

Quelle: www.searchenginejournal.com

3. Customer Service & Aftersales
Kundenservice ist die Königsdisziplin der Messenger. Live-Chats auf Webseiten haben das Zeitalter der optimalen online Kundenbetreuung eingeläutet und Whatsapp bzw. der Facebook Messenger treiben die Disziplin nun an die Spitze. Online Shops informieren über den Versand der Ware, Fluglinien weisen auf den online Check-In hin, Zahnärzte erinnern an einen Termin.

In Amerika geht Uber schon einen Schritt weiter und integriert den Messenger in seinen Bestellprozess. Das Ende eines gravierenden Problems von Facebook ist somit nahe. Bisher haben User die Plattform verlassen, um Käufe zu tätigen. Der Messenger for Business wickelt nun Bestellungen im Tool ab.

Auch Retargeting wird in Zukunft per Messenger möglich sein, sodass ein Online Shop einen Besucher beispielsweise aufmerksam machen kann, wenn ein ausverkauftes Produkt wieder verfügbar ist. Bei all diesen kommerziellen Einsätzen konzentriert sich Facebook auf den Facebook Messenger. Die AGB von Whatsapp untersagen weiterhin die kommerzielle Nutzung des Dienstes.

4. Bots, Bots, Bots!
Die Messenger-Marketing-Welt dreht sich im Moment nur um Chat Bots, Subscription Bots, Shopping Bots, Q&A Bots, Service Bots…..Bots, bots, bots. Ist der Bot ein Hype oder ein Marketing-Tool, das einen genaueren Blick wert ist? Wahrscheinlich beides.

In seiner einfachsten Form ist der Auto reply robot ein Assistent der eben automatisch auf eine Nachricht antwortet. Beim Beispiel des Dienstes von derStandard kann ein User zB ein Thema, das ihn besonders interessiert mit einem Hashtag versehen und bekommt passende Informationen dazu geliefert:

Whatsapp:

app

Facebook Messenger:

fb

Quelle: derStandard

Hier erkennt man auch sofort den Unterschied in der graphischen Darstellung der Information auf Whatsapp und im Facebook Messenger. In der technischen Funktionalität erkennt der User dieses Bots keinen Unterschied.

Mark Zuckerberg hat für den Facebook Messenger allerdings einen nicht ganz uneigennützigen Bot am Start. Die Kommunikation verläuft hier nicht einseitig, wie bei den einfachen Bots, sondern zweiseitig. Ein gesamter Bestellprozess kann automatisiert ablaufen.

Facebooks Intention, den Kauf auf die eigene Plattform zu holen, rückt somit noch ein Stück näher. Dies ist zum derzeitigen Informationsstand nur für den Facebook Messenger, nicht für Whatsapp angedacht. Das Thema Bots ist allerdings eines, das sich quasi minutiös weiterentwickelt. Also, unbedingt am Ball bleiben und Erfolgsstories wie die des Startups Spectrm mitverfolgen!

Abschließend sei noch gesagt, dass Google wieder einen Versuch startet, das Messenger-Business aufzumischen. Mit Allo will man mit Facebook gleichziehen. Die Köpfe aus Mountain View sind allerdings noch einen Schritt voraus. Als Marketing Manager sollte man sie alle am Schirm haben und Einsatzbereiche für sich und sein Unternehmen laufend analysieren. Kreative Use Cases liefern nicht nur uns Bloggern spannende Inhalte, sondern den Usern hoffentlich den entscheidenden Mehrwert.

lisa
Lisa-Marie Faber ist ein New Media Junkie, Vintage Geek und außerdem Inhaberin der Agentur Peritus Webdesign. Dort ist sie zuständig für Online Marketing, Projektmanagement, Design…

Webinar mit Lisa zum Thema zum Nachsehen

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Links:
http://www.onlinemarketingrockstars.de/spectrm-facebook-messenger/
http://t3n.de/news/instagram-stories-schlaegt-kopie-731634/
http://blog.massiveart.com/de/messenger-marketing-whatsapp-und-co-fuer-die-kommerzielle-kommunikation
http://www.hurra.com/blog/whatsapp-facebook-messenger-marketing
http://www.wildcard-gruppe.de/whatsapp-fuer-unternehmen-vom-instant-messenger-zum-marketing-tool/
https://www.searchenginejournal.com/the-ultimate-guide-to-whatsapp-marketing/161221/
http://allfacebook.de/instagram/stories
http://www.socialmediaexaminer.com/5-ways-to-improve-your-snapchat-marketing/
https://www.hosteurope.de/blog/wie-funktioniert-whatsapp-marketing/
https://techcrunch.com/2016/06/13/snapchat-ads/

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13. September 2016Arbeitssuchende · Berufstätige · Blog

Erfolgreich mit persönlicher Online-Präsenz

Anders als vor sechs Jahren, als ich als Profilagentin startete, ist es heute selbstverständlicher, online präsent zu sein. Wenn ich heute mit meinen Profilanalysen beginne – ich starte immer mit einer Google-Namens-Suche – fällt mir aber häufig auf, dass meine Kunden zwar online sind, aber zumindest technisch gesehen, nicht gefunden werden wollen: Es sind diverse Business-Profile zumindest „irgendwie“ eingerichtet, aber die Möglichkeit für Suchmaschinen auf die Profile zuzugreifen (sie zu „crawlen“) wurde deaktiviert. Häufig aus Versehen, manches Mal in digitalen Anfangszeiten mit Absicht, was einfach vergessen wurde. Wer mit seinem professionellen Auftritt digital gefunden werden will, muss die Auffindbarkeit in Suchmaschinen aktivieren: so banal das klingt, so oft sehe ich das Gegenteil in den Tiefen der Profileinstellungen!

Für digitale Einsteiger wie für Menschen, die sich seit Zeiten des Akustikkopplers im Netz bewegen gilt, dass sie im Netz wiedererkennbar sein müssen. Für Einsteiger ist ein einheitliches Profilbild über die Business-Portale deshalb unbedingt empfehlenswert. Wer sich schon sehr lange im Netz bewegt und einen Namen gemacht hat, kann mit dem Profilbild durchaus experimentierfreudiger umgehen – sollte in dem Fall aber auf eine einheitliche Bildsprache bei der Auswahl des Titelbildes oder der Headergrafik am „Kopf“ vieler Profile geachtet werden. Falls Sie eine persönliche, beruflich genutzte Website besitzen, ist es optimal, wenn sich die visuellen Elemente, also die Farben und Fotomotive, dort ebenfalls wiederfinden.

Ein Extra-Tipp, um von den Suchmaschinen das von Ihnen bevorzugte Profilbild anzeigen zu lassen: Benennen Sie die Foto-Datei mit Ihrem Lieblingsbild unbedingt um: Von „img1337.jpg“ auf „vorname-nachname.jpg“ und dieses Exemplar neu in den Portalen hochladen.

Für ein gutes Profilfoto hilft es, sich an diesen Tipps zu orientieren:

  • Professionelle Qualität
  • klare Kontraste
  • Ruhiger, homogener Hintergrund
  • Zoom in: Einen guten Ausschnitt wählen
  • Direkter Blickkontakt
  • Nicht nach links aus dem Bild blicken
  • Studien belegen: Je mehr Gesicht zu sehen ist, umso mehr Kompetenz und je mehr Körper zu sehen, umso weniger Kompetenz wird der Person zugeschrieben.
  • Tragen Sie im Beruf angemessene Kleidung!
  • Social Media-Rechte mit FotografIn klären!

Sie selber sollten optisch wiedererkennbar sein und gleichzeitig inhaltlich unterscheidbar: Wofür sind Sie Expertin oder Experte? Es lohnt sich, dieses Wissen in geschriebene Artikel oder Bücher umzuwandeln! Xing und Linkedin bieten gute Möglichkeiten, Ihre Expertise im Bereich „Veröffentlichungen“ oder „Berufserfahrung“ abzubilden.

Insbesondere bei Xing gibt es zwei unterschätzte Möglichkeiten, Ihre Kompetenzen digital zu unterstreichen: Bitte nutzen Sie den „Profilspruch“ nicht, um die Zitate toter Geistesgrößen zu wiederholen, sondern weisen Sie auf Möglichkeiten hin, wo die Bandbreite Ihres Talentes abgebildet ist: Sie könnten z.B. einen hinführenden, motivierenden Text mit einen Link auf Ihre Website dort eintragen.

Die zweite Chance, bei Xing auch besser gefunden zu werden, ist das „Portfolio“, in dem auf visuelle Weise Ihre beruflichen Stärken präsentiert werden können. Der Clou: Die kurzen Texte, die dort in den Kacheln eingetragen werden können, sind Keyword-sensititv: das heisst, sie werden bei der Suche nach diesen Begriffen von der Xing-Suche mit berücksichtigt, so dass Ihr Profil sich weiter oben in der Trefferliste befindet.

Wenn sie diese fünf Tipps berücksichtigen, wird eine Suchmaschinen-Anfrage zu Ihrem Namen bereits nach kurzer Zeit bessere Ergebnisse erzielen:

I. Suchmaschinen-Auffindbarkeit aktivieren
II. Profilbild-Datei den eigenen Namen geben
III. Be different – Experte und FachautorIn werden!
IV. Profilspruch: Keyword-sensitiv mit Call to Action und Link!
V. XING-Portfolio – Keyword-sensitiv aktivieren

Mehr Infos im Webinar von Kixka.

Autorin:
Kixka Nebraska www.profilagentin.com
kixka

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9. September 2016Blog

Kostenlose Beratung & Workshops zur Internetnutzung für Vereine

Saferinternet.at bietet dank Unterstützung des Sozialministeriums kostenlose Beratungen & Workshops rund um die Nutzung des Internets als Verein/Initiative an.
Die Nutzung des Internets kann helfen, das Vereinsleben und die Zusammenarbeit in Initiativen und Projekten zu vereinfachen und effektiver zu gestalten. Dieser Workshop wurde speziell für Vereine konzipiert und geht unter anderem auf folgende Fragen ein:

– Welche Internet-Tools sind für uns und unsere Rahmenbedingungen sinnvoll?
– Wie können wir mit unseren Zielgruppen besser zusammenarbeiten oder diese besser erreichen?
– Auf welche Aspekte müssen wir als Organisation achten?
– Welche rechtlichen Rahmenbedingungen haben wir zu beachten?
– Welche technischen Möglichkeiten stehen uns offen?
– Welche Kenntnisse müssen unsere Mitarbeiter/innen haben, um hier gut gerüstet zu sein?
– Was interessiert/nützt unsere Zielgruppe?

Je nach Ihren konkreten Anforderungen können die Beratungen und Workshops betreffend Inhalte und Dauer individuell gestaltet werden.

Saferinternet.at freut sich über Ihre unverbindliche Buchungsanfrage unter https://www.saferinternet.at/workshops-fuer-vereine/ oder Sie wenden sich direkt an Matthias Jax.

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Telefon: +43-1-595 21 12-24
E-Mail: jax@oiat.at

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