13. September 2016

Erfolgreich mit persönlicher Online-Präsenz von

Anders als vor sechs Jahren, als ich als Profilagentin startete, ist es heute selbstverständlicher, online präsent zu sein. Wenn ich heute mit meinen Profilanalysen beginne – ich starte immer mit einer Google-Namens-Suche – fällt mir aber häufig auf, dass meine Kunden zwar online sind, aber zumindest technisch gesehen, nicht gefunden werden wollen: Es sind diverse Business-Profile zumindest „irgendwie“ eingerichtet, aber die Möglichkeit für Suchmaschinen auf die Profile zuzugreifen (sie zu „crawlen“) wurde deaktiviert. Häufig aus Versehen, manches Mal in digitalen Anfangszeiten mit Absicht, was einfach vergessen wurde. Wer mit seinem professionellen Auftritt digital gefunden werden will, muss die Auffindbarkeit in Suchmaschinen aktivieren: so banal das klingt, so oft sehe ich das Gegenteil in den Tiefen der Profileinstellungen!

Für digitale Einsteiger wie für Menschen, die sich seit Zeiten des Akustikkopplers im Netz bewegen gilt, dass sie im Netz wiedererkennbar sein müssen. Für Einsteiger ist ein einheitliches Profilbild über die Business-Portale deshalb unbedingt empfehlenswert. Wer sich schon sehr lange im Netz bewegt und einen Namen gemacht hat, kann mit dem Profilbild durchaus experimentierfreudiger umgehen – sollte in dem Fall aber auf eine einheitliche Bildsprache bei der Auswahl des Titelbildes oder der Headergrafik am „Kopf“ vieler Profile geachtet werden. Falls Sie eine persönliche, beruflich genutzte Website besitzen, ist es optimal, wenn sich die visuellen Elemente, also die Farben und Fotomotive, dort ebenfalls wiederfinden.

Ein Extra-Tipp, um von den Suchmaschinen das von Ihnen bevorzugte Profilbild anzeigen zu lassen: Benennen Sie die Foto-Datei mit Ihrem Lieblingsbild unbedingt um: Von „img1337.jpg“ auf „vorname-nachname.jpg“ und dieses Exemplar neu in den Portalen hochladen.

Für ein gutes Profilfoto hilft es, sich an diesen Tipps zu orientieren:

  • Professionelle Qualität
  • klare Kontraste
  • Ruhiger, homogener Hintergrund
  • Zoom in: Einen guten Ausschnitt wählen
  • Direkter Blickkontakt
  • Nicht nach links aus dem Bild blicken
  • Studien belegen: Je mehr Gesicht zu sehen ist, umso mehr Kompetenz und je mehr Körper zu sehen, umso weniger Kompetenz wird der Person zugeschrieben.
  • Tragen Sie im Beruf angemessene Kleidung!
  • Social Media-Rechte mit FotografIn klären!

Sie selber sollten optisch wiedererkennbar sein und gleichzeitig inhaltlich unterscheidbar: Wofür sind Sie Expertin oder Experte? Es lohnt sich, dieses Wissen in geschriebene Artikel oder Bücher umzuwandeln! Xing und Linkedin bieten gute Möglichkeiten, Ihre Expertise im Bereich „Veröffentlichungen“ oder „Berufserfahrung“ abzubilden.

Insbesondere bei Xing gibt es zwei unterschätzte Möglichkeiten, Ihre Kompetenzen digital zu unterstreichen: Bitte nutzen Sie den „Profilspruch“ nicht, um die Zitate toter Geistesgrößen zu wiederholen, sondern weisen Sie auf Möglichkeiten hin, wo die Bandbreite Ihres Talentes abgebildet ist: Sie könnten z.B. einen hinführenden, motivierenden Text mit einen Link auf Ihre Website dort eintragen.

Die zweite Chance, bei Xing auch besser gefunden zu werden, ist das „Portfolio“, in dem auf visuelle Weise Ihre beruflichen Stärken präsentiert werden können. Der Clou: Die kurzen Texte, die dort in den Kacheln eingetragen werden können, sind Keyword-sensititv: das heisst, sie werden bei der Suche nach diesen Begriffen von der Xing-Suche mit berücksichtigt, so dass Ihr Profil sich weiter oben in der Trefferliste befindet.

Wenn sie diese fünf Tipps berücksichtigen, wird eine Suchmaschinen-Anfrage zu Ihrem Namen bereits nach kurzer Zeit bessere Ergebnisse erzielen:

I. Suchmaschinen-Auffindbarkeit aktivieren
II. Profilbild-Datei den eigenen Namen geben
III. Be different – Experte und FachautorIn werden!
IV. Profilspruch: Keyword-sensitiv mit Call to Action und Link!
V. XING-Portfolio – Keyword-sensitiv aktivieren

Mehr Infos im Webinar von Kixka.

Autorin:
Kixka Nebraska www.profilagentin.com
kixka

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