Artikel zu Digitale Medienkompetenz

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    Lehrgang #Gegen Hass im Netz

    Das Bundeskanzleramt bietet im September und Oktober 2017 einen aus drei Modulen bestehenden Lehrgang an.

    „Hasspostings, Fake News und Cybermobbing werden medial wie privat diskutiert. Viele Menschen sind damit bei der Nutzung des Internets konfrontiert.

    Dieser Lehrgang soll die Fähigkeit vermitteln, damit umzugehen und mit einfachen aber ef zienten Mitteln dagegen anzukämpfen.
    In drei Modulen können diese Kompetenzen ausgebaut werden.

    Am Ende des Lehrgangs steht die Verleihung des Ehrenamts »Digital Courage Messenger« des Bundeskanzleramts.“

    Weitere Information kann dem folgenden PDF entnommen werden: Flyer zu Lehrgang Digital Courage Messenger

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    Wie unterscheide ich wahr von falsch? – Dossier 3, Beitrag #3

    Falsche Accounts von Politiker_innen und Prominenten, gefälschte Krisenpropaganda, manipulierte Bilder oder frei erfundene Meldungen machen im Netz immer wieder die Runde. Wie man Fakes und Hoaxes – Falsch- und Scherzmeldungen – erkennt.

    Das Jahr 2016 war kein gutes für die Wahrheit. Egal, ob in der Brexit-Diskussion oder in den Präsidentschaftswahlkämpfen in Österreich und den USA: Noch nie gab es ein so hohes Maß an Falschinformation. Und das in allen Schattierungen: Von der mehr oder weniger klar erkennbaren Satire, über dramatisierte, um Klicks buhlende Clickbait-Überschriften, irreführende, weil bewusst unvollständige Informationen, über Bildfälschungen, Lügen bis hin zur frei erfundenen Meldung war alles dabei. Bot-Accounts – automatisiert betriebene Präsenzen in z.B. Facebook oder Twitter haben diesen Inhalten zu noch größerer Reichweite verholfen.

    Besonders besorgniserregend: Es gibt inzwischen eine Reihe von Leuten, die Fake-News zum Geschäftsmodell erkoren haben, weil sie durch die vielen Klicks viel Geld mit Anzeigen verdienen können. Leider gab es auch immer wieder Fälle, in denen professionelle Journalisten auf solche Falschmeldungen hereingefallen sind. Vor diesem Hintergrund gilt für Journalismus im Netz mehr denn je der alte Grundsatz der Nachrichtenagentur United Press International: „It’s good to be first, but first you have to be right.“ Die journalistische Sorgfaltspflicht ist besonders wichtig, um nicht auf Fälschungen hereinzufallen. Bei Fälschungen geht es meistens entweder um falsche Identitäten und/oder um falsche Inhalte.

    Falsche oder irreführende Identitäten entdecken

    Im Netz, speziell auf sozialen Netzwerken, ist es ein Kinderspiel, sich als jemand auszugeben, der man nicht ist. Ein Foto ist schnell geklaut, der Nutzername auch, fertig ist der Fake-Account. Gerade bei prominenten Personen ist das häufig der Fall. So gibt es auf Twitter zig Angela Merkels, aber keine einzige davon ist die echte.
    Inzwischen haben Facebook und Twitter so genannte verifizierte Accounts eingeführt: An einem weißen Haken auf blauem Grund ist erkennbar, dass es sich tatsächlich um den Account der prominenten Person oder Institution handelt. Die Netzwerke haben in diesem Fall selbst die Identität überprüft. Wenn dieser weiße Haken fehlt, heißt das aber noch nicht automatisch, dass es sich um ein Fake-Profil handelt. Es gibt auch echte Profile, die eben noch nicht von den Betreibern der Social Networks verifiziert wurden. Manchmal kann eine einfache Google-Suche nach Berichten über einen Fake-Account schon helfen. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, Original und Kopie voneinander zu unterscheiden:

    • Der Nutzername kann ein erstes Indiz liefern: Wenn er erkennbar ironisch ist oder eine hohe Zahl wie „Angela Merkel 23“ hat, ist oft schon klar, dass hier ein „Spaßvogel“ am Werk ist.
    • Das gleiche gilt für unvorteilhafte Profilfotos. Die PR-Berater von Promis achten immer auf ansehnliche, gut inszenierte (Profil-)Fotos.
    • Die Selbstbeschreibung eines Profils lohnt einen Blick. Manchmal steht hier, dass es sich um einen Parodie-Account handelt. Manchmal klingt aber auch an dieser Stelle alles offiziell und täuschend echt.

    Selbst ein Website-Link entlarvt einen Fake-Account noch nicht eindeutig. Ein falscher Account kann ja immer noch den Link zur richtigen Website setzen. Hier lohnt der umgekehrte Check: Gibt es auf der Website von www.bundesregierung.de einen Link zum entsprechenden Social-Media-Profil? Aber selbst eine Website kann man fälschen. Falls es hier Zweifel gibt, lohnt eine „Who-Is“-Abfrage, d.h. Eine Auskunft, wer eine Website registriert hat. Für .at-Domains http://nic.at/ zuständig. Um zu erfahren, wie die Registrierungsstelle für Top Level Domains anderer Länder heißt, hilft der Who-Is-Service der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) weiter. Für Top-Level-Domains, die keinerlei Rückschlüsse auf das Ursprungsland zulassen wie etwa .com, gibt es internationale Who-Is-Verzeichnisse wie www.whois.com/whois/.

    Ein weiteres Beispiel für Irreführung ist die Website bundespraesidentschaftswahl.at. Wer „Bundespräsidentenwahl Österreich“ googelt, bekommt die Seite als einen der ersten Treffer angezeigt. Auf den allerersten Blick wirkt die Seite offiziell mit Bildern der Hofburg, der rot-weiß-roten Fahne und sachlichen Begriffen in der Navigation wie „Bundespräsidentenwahl 2016“, „Briefwahl“, „Ergebnisse“, „Wahlrecht“ etc. Da könnte man meinen, auf einer Regierungs-Seite gelandet zu sein. Bei einem Blick auf den Vergleich der Wahlprogramme der beiden Kandidaten merkt man dann, dass FPÖ-Kandidat Hofer in positives Licht gerückt wird, während Alexander van der Bellen hier meist schlecht wegkommt („Drückeberger“ bei der Frage nach dem Grundwehrdienst). Im Impressum stößt man auf den Namen Robert Marschall und wer den googelt, findet heraus, dass es sich um den Obmann der EU-Austrittspartei handelt. Politisch steht er Norbert Hofer offensichtlich viel näher als Alexander van der Bellen. Hier liegt also die Vermutung nahe, dass er Hofer mit der Seite unterstützen will. Wenn man weiß, wer hinter einer Website steckt, kann man sich Gedanken über die Interessen machen, die der- oder diejenige mit der Seite bzw. einer bestimmten Meldung bezweckt.

    Vorsicht bei spektakulären Inhalten von unbekannten Absendern

    Es gibt natürlich auch Fälle, in denen nicht die Prominenz des Absenders im Mittelpunkt steht, sondern der Inhalt brisant oder interessant ist. Wie erkenne ich nun, ob der Absender eine vertrauenswürdige Quelle ist und die Inhalte stimmen? Auch hier lohnt ein Blick auf die Profilinformationen.
    Jede weitere Information über den Absender ist wertvoll:

    • Hat er eine eigene Website, ein Blog, Profile in sozialen Netzwerken?
    • Wer steht dort jeweils im Impressum?
    • Steckt eine Organisation oder eine Lobby dahinter? Wenn ja, welche?
    • Geben diese Präsenzen ein stimmiges Gesamtbild, sprich: Ist ein inhaltlicher Schwerpunkt und eventuell eine Expertise erkennbar?

    Wenn ein Post nach breaking news klingt, thematisch aber gar nichts mit dem sonstigen Schwerpunkten zu tun hat, ist Vorsicht geboten. Das gleiche gilt, wenn ein Profil sehr jung ist und gleich mit Insider-Informationen aufwartet. Hier liegt der Verdacht nahe, dass das Profil eigens geschaffen wurde, um Falschinformationen zu verbreiten.

    Aufschlussreich kann ein Blick auf die Gefolgschaft des Accounts im jeweiligen sozialen Netzwerk sein. Hat er sehr viele oder sehr wenige Follower? Noch wichtiger: Folgen ihm bekannte und verifizierte Accounts? Natürlich ist das keine Garantie, aber es ist doch unwahrscheinlich, dass gleich mehrere arrivierte Accounts einem unseriösen Account folgen.

    Besonders skeptisch sollte man auch sein, wenn der Inhalt zu gut oder zu spektakulär klingt, um wahr zu sein. Etwa die vermeintliche App „Rumblr“, mit der man sich angeblich zu einem Straßenkampf verabreden konnte. Im Zweifelsfall sollte man immer versuchen, Kontakt zum Urheber der fraglichen Information aufzunehmen. Wenn ein Anruf nicht möglich ist, weil sich keine Telefonnummer recherchieren lässt, sollte man den Urheber direkt im Netzwerk ansprechen oder eine Mail mit der Bitte um Kontaktaufnahme oder Übermittlung einer Telefonnummer schicken. Je nach Standort von Urheber und Journalist ist unter Umständen sogar eine persönliche Begegnung denkbar.

    Wenn jemand eine spektakuläre Information über eine bekannte Person oder Institution verbreitet, ist es am besten, bei dieser Person oder Institution direkt nachzufragen, ob die Information zutrifft. Falls das alles nichts fruchtet, gilt: Lieber die Finger davon lassen und nicht darüber berichten. Es bringt nichts, eine unbestätigte Information mit dem Hinweis, dass sie eben noch nicht verifiziert werden konnte, weiter zu kolportieren. Zu groß ist die Gefahr, dass ein Großteil der Leser_innen den Inhalt eben doch für bare Münze nimmt. Der journalistischen Glaubwürdigkeit erweist man damit einen Bärendienst.

    Auch bei Bildern ist Vorsicht geboten. Gerade weil ihnen noch immer Beweiskraft zugesprochen wird. Dabei sind Bildern sehr leicht zu manipulieren. Oder aber Bilder werden nicht manipuliert, aber in einem vollkommen fremden Kontext verwendet, oft mit der Absicht, sie für eigenen Zwecke zu instrumentalisieren. Hier kann eine umgekehrte Bildersuche („Reverse Image Search“) Wunder wirken: Dazu lädt man auf Seiten wie tineye.com ein Bild hoch (oder gibt nur die URL des Bildes ein) und sortiert nach Datum. Oft wird so klar, dass ein Bild schon viel älter ist als behauptet wird, also nicht wirklich was mit dem kolportierten Ereignis zu tun hat. Auch Metadaten von Bildern können sehr aufschlussreich sein.

    Als Gegenbewegung zu den vielen Halb- oder Unwahrheiten haben sich eine Reihe von Fact-Checking-Seiten gebildet: politifact.com untersucht in den USA seit Jahren Politiker-Statements auf ihren Wahrheitsgehalt. hoaxmap.org dokumentiert in Deutschland Falschmeldungen und Gerüchte über Asylbewerber. In Österreich hat sich in den vergangenen Jahren vor allem mimikama.at einen Namen unter den Fact-Checking-Seiten gemacht. mimikama berichtet über aktuelle Fakes und macht diese Berichte über hoaxsearch.com durchsuchbar. Außerdem gibt die Seite Tipps, wie man Fake-News erkennt und gibt diese Tipps auch in Webinaren weiter. Eine große Rolle bei der Verbreitung der Aufklärung über jede Form von Internetmissbrauch spielen die Social-Media-Kanäle, speziell Facebook. Dort ist Mimikama unter dem Namen „Zuerst denken, dann klicken“ aktiv und hat mehr als 660.000 Follower. Für seine unermüdliche Aufklärungsarbeit war Mimikama 2016 für den klicksafe Preis des deutschen Grimme-Instituts nominiert.

    Politik sorgt sich um Qualität der Debattenkultur

    Auf dem Feld der Wahrheitsfindung gibt es also viel zu tun. Ein Ansatz ist Prävention durch Wissen. Während in Deutschland gerade wieder die Diskussion hochkocht, ob Medienkompetenz ein eigenes Schulfach werden soll oder es als Querschnittsthema in verschiedenen Fächern stärker beleuchtet werden soll, ist Österreich hier schon weiter. Seit 2012 gibt es einen Grundsatzerlass zum Unterrichtsprinzip Medienerziehung. Medienkompetenz taucht auch in Lehrplänen von Grundschule, Mittelschule und allgemein bildenden höheren Schulen auf.

    Die Schwemme von Fake-News auf Facebook hat dazu geführt, dass Spitzenpolitiker Facebook zum Gegensteuern aufrufen. Bundeskanzler Kern bemängelte jüngst die fehlende inhaltliche Verantwortung Facebooks für „Manipulationsmöglichkeiten und politischen Einfluss“. Neben Falschinformationen sieht er auch Beleidigungen als großes Problem und fordert einen EU-weiten Regulierungsrahmen für Facebook, aber auch für Google.

    Ohne Facebook und Google namentlich zu erwähnen, hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf den Medientagen München 2016 mehr Transparenz für Algorithmen gefordert: „Ich persönlich bin dabei auch der Meinung, dass Algorithmen transparenter sein müssen, sodass interessierten Bürgern auch bewusst ist, was eigentlich mit ihrem Medienverhalten und dem anderer passiert.“ Hintergrund ist die gesellschaftliche Debattenkultur: Speziell der Facebook-Algorithmus bevorzugt Inhalte, die oft geteilt, geliked und kommentiert werden. Besonders häufig ist das bei emotionalisierten und dramatisierten Inhalten der Fall. Und beim Emotionalisieren und Dramatisieren bleibt von der Wahrheit oft nicht mehr viel übrig. Oder noch schlimmer: Frei erfundene Inhalte mit sensationsheischender Überschrift werden viral und verbreiten sich ähnlich einem Krankheitserreger. Facebook-Chef Mark Zuckerberg will keine Verantwortung übernehmen. Er hat nach der US-Wahl die Unterstellung, dass Falschmeldungen auf Facebook „die Wahl in irgendeiner Weise beeinflusst“ hätten, als „ziemlich verrückt“ zurückgewiesen. Der Politik hat auf diesem Feld also nur einen begrenzten Einfluss. Um so wichtiger ist für alle Netznutzer_innen die Kompetenz, arg zugespitzte Inhalte auf ihren wahren Kern hin zu beleuchten. Und zwar bevor man auf den Teilen-Button geklickt hat. Wie formuliert es Mimikama so schön: Zuerst denken, dann klicken.

     

    Autor
    Bernd Oswald ist freier Medienjournalist, Trainer und Trendscout im digitalen Journalismus. Er interessiert sich für die Weiterentwicklung des Journalismus an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Design. Deswegen hat er Hacks/Hackers München mitgegründet, wo Journalisten, Programmierer und Designer neue Formate diskutieren und konzipieren. Zu diesen Themen twittert er als @berndoswald und bloggt zudem auf www.journalisten-training.de. Eine Auswahl seiner Arbeitsproben präsentiert er auf seinem Torial-Profil.

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    News or Not

    Von einer anderen Perspektive aus…

    80% der Jugendlichen könnten Werbung und News – also Nachrichten – nicht voneinander unterscheiden, so eine Meldung der Seite t3n, der ich bei Xing begegnet bin. Darin heißt es, dass die kalifornische Stanford Universität im Zeitraum Januar 2015 bis Juni 2016 die Datensätze von Schüler_innen (Mittel- und Oberstufe), sowie einiger Studierender ausgewertet habe. Die 7.804 Datensätze aus 12 US-Bundestaaten zeigten, dass 80% der Befragten Werbungen nicht von Nachrichten unterscheiden könnten. Ähnliche Ergebnisse seien bereits im Jahr zuvor von der britischen Medienaufsichtsbehörde gefunden worden, dabei wäre deutlich geworden, dass nur 31% der 12-15-jährigen Schüler_innen den Unterschied erkennen würden und die jüngeren in der Altersgruppe 8-11 würden diese Aufgabe gerade zu 16% bewältigen.

    Als kritisch sei weiterhin anzusehen, dass Viele Informationen für wahr halten, sowie sie über Google zu finden seien (t3n 2016).

    Ich hinke grad der Zeit hinterher, denn mir fiel die Meldung zwar am Erscheinungstag auf, allerdings kam ich zunächst nicht dazu, meine Gedanken zu formulieren. Da sich nun seit Tagen die „Konsequenzen aus diesen Untersuchungen“ durch viele Facebook und Xing Beiträge ziehen, Expert_innen ihre Besorgnis bekunden und Pädagog_innen planen, wie dies zu ändern sei, möchte ich es jetzt nachholen.

    Die Forderung nach einer kritischen Mediennutzung ist nicht wirklich neu. Die Grundlagen, die es dazu braucht sind u.a. bei Baake seit vielen Jahren beschrieben. Denn die Medienpädagogik hat sich ja nicht mit der Klage über den „Verfall“ begnügt, sondern Dimensionen der Medienkompetenz klar formuliert. Gleichfalls gibt es hinreichend Untersuchungen, Modellprojekte, Evaluationen und entsprechende Literatur zur Notwendigkeit einer alltagspraktischen (um nicht zu sagen, einer alltagspragmatischen) Nutzung der Medien.

    Dass die Nutzung von Medien mit Bildung und einer entsprechenden Reflexivität einhergehen muss, dürfte auch relativ unumstritten sein.

     

    Was also sagt mir die Studie wirklich?

    Mich erinnerte sie zunächst an meine Eltern, die sich beim Lesen des Prints der „Apotheken Umschau[1]“ über neue Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten informiert. Die Aussagen „Ich habe das da gelesen…“ und „… da stand, dass man xyz nehmen soll“ dürfte manchen vertraut sein. Der Effekt ist meiner Ansicht nach im Wesentlichen von den Print Medien zu bekannt, weshalb der Gesetzgeber dafür sorgte, dass Anzeigen von redaktionellen Beiträgen abgehoben werden müssen. Darüber hinaus gibt es klare rechtliche Vorgaben u.a. zur Werbung für Tabak, Alkohol, Glücksspiel, Medikamenten, Heilmittel, Babynahrung und anderen Produkten.

    Doch wie klar ist das für die Leser_innen zu trennen? Werden Beiträge zu Themen redaktionell aufgemacht und Werbung[2] entsprechend optisch nah gestaltet, so sind die Grenzen schwer zu erkennen.

    Ebenso, wenn reine Werbebeiträge in einer redaktionell anmutenden Form publiziert werden. In beiden Fällen kann die angemahnte Unterscheidungsfähigkeit ja nur gegeben sein, wenn die entsprechenden Hinweise bekannt sind. WEISS der/die Leser_in nicht, worauf zu achten ist, wird es für ihn/sie schwierig Hinweise finden oder die Form richtig zu interpretieren.

    Liegt es nun an „Defiziten“ der Rezipient_innen oder am Geschick der Anbieter_innen?

    Ich finde es verkürzt, wenn der Diskurs sich zwischen den beiden Polen bewegt.

    Dass die Fülle an Informationen, welche durch die digitalen Zugänge zur Verfügung stehen, mit entsprechenden (notwendigen!) Lernprozessen zur Differenzierung verbunden sein muss, ist aus der Perspektive deutlich, dass es eine kulturelle – also von Menschen gemachte und der gesellschaftlichen Phase entspringende Herausforderung ist.

    Jugendliche stehen – ebenso, wie die Generation der Großeltern – vor der Aufgabe zu erkennen, wer ihnen welche Informationen bietet, mit welcher Intention und wie sich die Validität der Aussagen überprüfen und einordnen lässt.

    Sie stehen allerdings noch mehr vor der Aufgabe, die Heterogenität der Aussagen und damit verbundenen Begründungslinien auf die Werte zu prüfen, die dahinterstehen und sich individuell für oder gegen die damit verbundenen Zugehörigkeiten zu entscheiden.

    Um dies greifbarer werden zu lassen, möchte hier einen kurzen historischen Exkurs anbieten:

    In den Jahren der Industrialisierung zogen die Menschen nicht nur vom Land in die Städte. In vielen Industriegebieten bildeten sich Siedlungsgemeinschaften[3], mit einem entsprechenden, dörflichen Charakter.  Die Werkssiedlungen sind heute zum Teil als „Erbe der Industriekultur“ geschützt. Doch was bedeutete diese Lebensform?

    Die Familien hatten ihren Wohnraum und den sozialen Nahraum im Bereich des Werksgeländes. Dadurch war der Eigentümer (und Arbeitgeber) in der Lage zu kontrollieren, wer mit welchen Botschaften an die Arbeiter_innen herantreten konnte. Schule, Ausbildung, Sportvereine und geselliges Brauchtum spielte sich in einem milieuspezifischen, überschaubaren Rahmen ab.

    Wenn wir heute von „Filterblasen“ und „Echoraum“ durch die Algorithmen lesen, scheint mir dabei die Unterschiedlichkeit von Lebenswelten noch immer nicht ins Bewusstsein gelangt zu sein.

    Simmels Kreuzung zeigt schön auf, dass wir nur mit jenen in Austausch gehen können, die wir kennen. Lebenswelten (Interessen, Weltzugänge, Werte) die uns so bekannt sind, dass wir anschlussfähig sind, finden sich als Erklärung bei Luhmann ebenso, wie die Schwierigkeit miteinander zu kommunizieren, wenn die Begriffe [4] unterschiedlich besetzt sind.

     

    Zurück zum Topic des Beitrags – was bedeutet das für die Ergebnisse der Studie?

    1. Die Jugendlichen können nur erkennen und unterscheiden, was sie als Unterscheidbar begreifen können, weil es ihnen bekannt ist.
    2. Die Intentionen derer, die Informationen bereitstellen, zu erkennen geht nur dann, wenn die Möglichkeit, dass es unterschiedliche Interessen geben könnte als solche bewusst ist.
    3. Die Generationen zuvor sind auch nicht „besser“.
    4. Es ist die auch (medien)pädagogische Aufgabe, das (kognitive) Handwerkszeug zum kritischen Diskurs zu vermitteln.
    5. Eine Aufgabe der Pädagogik besteht darin, ihr eigenes Normalitätskonstrukt kritisch zu reflektieren und sich der Vielfalt von möglichen Grenzlinien bewusst zu werden.
    6. Dies Bewusstsein sollte im Idealfall zu einer Wertneutralität führen, die nicht Toleranz mit Opfertum verwechselt, sondern die Werte, Normen und Dogmen als solche einer kritischen Betrachtung unterzieht und auf ihre kulturelle Entstehung hin betrachtet.
    7. Dies kann dazu führen, dass eine aufrichtige Wertschätzung für das „Alte[5]“ entsteht, die es dennoch nicht zwanghaft erhalten muss.
    8. Es soll dazu führen, dass die Richtung von Veränderungen durch Grundwerte der gegenseitigen Achtung gestaltet wird (analog zum Gebot der Gottes- Selbst- und Nächstenliebe, wie zu den UN Menschenrechten).

     

    Quellen und Fußnoten

    t3n 2016 http://t3n.de/news/news-werbung-internet-unterscheiden-jugendliche-769460/?xing_share=news

    [1] „Das alles ist handwerklich durchaus gut gemacht; mehrfach wurden Geschichten aus der Umschau sogar mit Journalistenpreisen ausgezeichnet. Neben Artikeln ist das Magazin prallvoll mit dem, was jeder Verlagsmanager gerne sieht: Anzeigen. Für Medikamente und Reisen, Badewannenlifte und Gedenkmünzen. Seitenpreis: rund 63.000 Euro.“

    https://www.welt.de/wirtschaft/article13815044/Der-zwiespaeltige-Erfolg-der-Apotheken-Umschau.html

    [2] Die Interessenslagen sind dabei unter Umständen sehr verschieden – und der Umgang damit ungewohnt. „Kommerzielle Kommunikation ist essentiell für unsere Wirtschaftsordnung! Daher ist jeder politische Eingriff in die Werbungbedenklich für unsere Marktwirtschaft.“ Dr. Hans-Henning Wiegmann

    Quelle: www.zaw.de, 13.03.2015. http://www.zaw.de/zaw/zitate_texte/zitat_10.php

    [3] Die entsprechenden Dynamiken finden sich z.B. bei Elias/Scotson (1965) „Etablierte und Außenseiter“ hervorragend skizziert. Die Ergebnisse lassen sich auf viele der aktuellen Marginaliserungsprozesse von Gruppen übertragen.

    [4] Nimmt man Luhmanns binären Code, so sind in den Systemen die Werte nicht nur zweipolig und stehen sich damit diametral gegenüber. Sie sind auch untereinander nicht in er Lage miteinander so zu kommunizieren, dass sie einander „verstehen“, sondern sie beziehen sich (vom Ziel) nur auf den Selbsterhalt – somit auf sich selbst. Nimmt man Watzlawick und den gemäßigten Konstruktivismus hinzu, werden die Folgen deutlich, besonders prägnant in der Geschichte vom Hammer.

    [5] In den Mythen der Welt und den Kindergeschichten, wie Hui Buh, kann das Alte aufhören zu spuken (und dem Neuen in die Suppe zu spucken), wenn es erkannt und in seinem Kontext als sinnvoll begriffen/gesehen wurde. Vielleicht wert, auf dieser Basis zu prüfen, was in unseren kulturellen Leit-Bildern alles spukt….

    Autorin: Sabine Oymanns
    Bildungswissenschafterin MA familylab-Seminarleiterin Als Seminarleiterin, Wissenschaftlerin und als Mensch liegen mir Herausforderungen am Herzen. Wie können wir mit Begrenzungen und Grenzen umgehen? Wie sagen wir Ja und Nein und was sagen wir, wenn wir uns grad nicht in der Lage fühlen uns zu entscheiden? Die Gestaltung der Interaktionen, Reflexion der Prozesse und die wertschätzende Integration der eigenen Lebenserfahrung sind für mich die Schlüssel zum Gelingen. Hierbei fließen interdisziplinäre Zugänge in meine Arbeit ein, die ich individuell mit dem Menschen vor mir auswähle.

     

    Hinweis: 
    Passend zum Thema des Beitrages findet am 9.12. um 11.00 das Webinar „Factchecking im Internet“ statt.

    Factchecking im Internet – Webinar


  • Blog2. November 2016

    YOUKI internationales Jugend-Medien-Festival

    Vom 22. bis 26.11. findet in Wels das internationale Jugend-Medien-Festival YOUKI statt.

    Das Kernstück des Festivals bildet der Internationale Filmwettbewerb, der jährlich rund 80 Kurzfilme junger Regisseur_innen zwischen 10 und 26 Jahren umfasst. Im Anschluss an die Projektionen finden Q&As mit den anwesenden Filmemacher_innen statt.
    Workshops, Jugend-Medienprojekte, Vermittlungsprogramme, Konzerte und Partys bilden das Rahmenprogramm. Zudem versammelt YOUKI renommierte Vertreter_innen der Film-, Medien- und Kulturbranche.

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    Arbeitssuchende · Berufstätige · Blog13. September 2016

    Erfolgreich mit persönlicher Online-Präsenz

    Anders als vor sechs Jahren, als ich als Profilagentin startete, ist es heute selbstverständlicher, online präsent zu sein. Wenn ich heute mit meinen Profilanalysen beginne – ich starte immer mit einer Google-Namens-Suche – fällt mir aber häufig auf, dass meine Kunden zwar online sind, aber zumindest technisch gesehen, nicht gefunden werden wollen: Es sind diverse Business-Profile zumindest „irgendwie“ eingerichtet, aber die Möglichkeit für Suchmaschinen auf die Profile zuzugreifen (sie zu „crawlen“) wurde deaktiviert. Häufig aus Versehen, manches Mal in digitalen Anfangszeiten mit Absicht, was einfach vergessen wurde. Wer mit seinem professionellen Auftritt digital gefunden werden will, muss die Auffindbarkeit in Suchmaschinen aktivieren: so banal das klingt, so oft sehe ich das Gegenteil in den Tiefen der Profileinstellungen!

    Für digitale Einsteiger wie für Menschen, die sich seit Zeiten des Akustikkopplers im Netz bewegen gilt, dass sie im Netz wiedererkennbar sein müssen. Für Einsteiger ist ein einheitliches Profilbild über die Business-Portale deshalb unbedingt empfehlenswert. Wer sich schon sehr lange im Netz bewegt und einen Namen gemacht hat, kann mit dem Profilbild durchaus experimentierfreudiger umgehen – sollte in dem Fall aber auf eine einheitliche Bildsprache bei der Auswahl des Titelbildes oder der Headergrafik am „Kopf“ vieler Profile geachtet werden. Falls Sie eine persönliche, beruflich genutzte Website besitzen, ist es optimal, wenn sich die visuellen Elemente, also die Farben und Fotomotive, dort ebenfalls wiederfinden.

    Ein Extra-Tipp, um von den Suchmaschinen das von Ihnen bevorzugte Profilbild anzeigen zu lassen: Benennen Sie die Foto-Datei mit Ihrem Lieblingsbild unbedingt um: Von „img1337.jpg“ auf „vorname-nachname.jpg“ und dieses Exemplar neu in den Portalen hochladen.

    Für ein gutes Profilfoto hilft es, sich an diesen Tipps zu orientieren:

    • Professionelle Qualität
    • klare Kontraste
    • Ruhiger, homogener Hintergrund
    • Zoom in: Einen guten Ausschnitt wählen
    • Direkter Blickkontakt
    • Nicht nach links aus dem Bild blicken
    • Studien belegen: Je mehr Gesicht zu sehen ist, umso mehr Kompetenz und je mehr Körper zu sehen, umso weniger Kompetenz wird der Person zugeschrieben.
    • Tragen Sie im Beruf angemessene Kleidung!
    • Social Media-Rechte mit FotografIn klären!

    Sie selber sollten optisch wiedererkennbar sein und gleichzeitig inhaltlich unterscheidbar: Wofür sind Sie Expertin oder Experte? Es lohnt sich, dieses Wissen in geschriebene Artikel oder Bücher umzuwandeln! Xing und Linkedin bieten gute Möglichkeiten, Ihre Expertise im Bereich „Veröffentlichungen“ oder „Berufserfahrung“ abzubilden.

    Insbesondere bei Xing gibt es zwei unterschätzte Möglichkeiten, Ihre Kompetenzen digital zu unterstreichen: Bitte nutzen Sie den „Profilspruch“ nicht, um die Zitate toter Geistesgrößen zu wiederholen, sondern weisen Sie auf Möglichkeiten hin, wo die Bandbreite Ihres Talentes abgebildet ist: Sie könnten z.B. einen hinführenden, motivierenden Text mit einen Link auf Ihre Website dort eintragen.

    Die zweite Chance, bei Xing auch besser gefunden zu werden, ist das „Portfolio“, in dem auf visuelle Weise Ihre beruflichen Stärken präsentiert werden können. Der Clou: Die kurzen Texte, die dort in den Kacheln eingetragen werden können, sind Keyword-sensititv: das heisst, sie werden bei der Suche nach diesen Begriffen von der Xing-Suche mit berücksichtigt, so dass Ihr Profil sich weiter oben in der Trefferliste befindet.

    Wenn sie diese fünf Tipps berücksichtigen, wird eine Suchmaschinen-Anfrage zu Ihrem Namen bereits nach kurzer Zeit bessere Ergebnisse erzielen:

    I. Suchmaschinen-Auffindbarkeit aktivieren
    II. Profilbild-Datei den eigenen Namen geben
    III. Be different – Experte und FachautorIn werden!
    IV. Profilspruch: Keyword-sensitiv mit Call to Action und Link!
    V. XING-Portfolio – Keyword-sensitiv aktivieren

    Mehr Infos im Webinar von Kixka.

    Autorin:
    Kixka Nebraska www.profilagentin.com
    kixka

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    Blog9. September 2016

    Kostenlose Beratung & Workshops zur Internetnutzung für Vereine

    Saferinternet.at bietet dank Unterstützung des Sozialministeriums kostenlose Beratungen & Workshops rund um die Nutzung des Internets als Verein/Initiative an.
    Die Nutzung des Internets kann helfen, das Vereinsleben und die Zusammenarbeit in Initiativen und Projekten zu vereinfachen und effektiver zu gestalten. Dieser Workshop wurde speziell für Vereine konzipiert und geht unter anderem auf folgende Fragen ein:

    – Welche Internet-Tools sind für uns und unsere Rahmenbedingungen sinnvoll?
    – Wie können wir mit unseren Zielgruppen besser zusammenarbeiten oder diese besser erreichen?
    – Auf welche Aspekte müssen wir als Organisation achten?
    – Welche rechtlichen Rahmenbedingungen haben wir zu beachten?
    – Welche technischen Möglichkeiten stehen uns offen?
    – Welche Kenntnisse müssen unsere Mitarbeiter/innen haben, um hier gut gerüstet zu sein?
    – Was interessiert/nützt unsere Zielgruppe?

    Je nach Ihren konkreten Anforderungen können die Beratungen und Workshops betreffend Inhalte und Dauer individuell gestaltet werden.

    Saferinternet.at freut sich über Ihre unverbindliche Buchungsanfrage unter https://www.saferinternet.at/workshops-fuer-vereine/ oder Sie wenden sich direkt an Matthias Jax.

    Telefon: +43-1-595 21 12-24
    E-Mail: jax@oiat.at

  • Blog · Termine · Webinare12. November 2015 · 11:00
    bis 12:00

    Online-Speicher wie Dropbox richtig nutzen – Webinar #22

    Cloud Computing ist zur Zeit in aller Munde und schon ganz einfache Werkzeuge wie die Dropbox können die virtuelle Zusammenarbeit erheblich erleichtern.

    Doch was gibt es zu beachten, damit die „grenzenlose“ Zusammenarbeit problemlos funktioniert:

    – Welche Tools sind für Unternehmen geeignet?
    – Sind meine Daten in der Cloud sicher?
    – Wie sieht es mit Datenschutz aus?
    – Welche Alternativen gibt es?

    schrefel

    Josef Schrefel ist seit 1995 Bewohner von #Neuland und beschäftigt sich privat als auch beruflich mit den Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen der Digital Society. Dieses Jahr wurde der Selbstversuch einer Jobsuche per Social Media erfolgreich abgeschlossen. Seit dem arbeitet er als Head of Online Marketing bei rubicon IT.

    Donnerstag, 12.11.2015, 11 bis 12 Uhr
    Online-Raum: wdat.at/adobe

    Informiert bleiben!
    http://eepurl.com/bkuTmT


  • Blog · Termine · Webinare1. Oktober 2015 · 11:00
    bis 12:00

    Schlauer Googlen – Webinar #16

    Für fast jede Frage gibt es im Internet schon irgendwo eine Antwort. Aber wie finde ich die? Bei der Unmenge von Websites, Forenbeiträgen und Wikipedia-Artikeln kann die Faktensuche ziemlich mühselig werden. Glücklicherweise bietet uns der Suchmaschinen-Branchenführer Google interessante Möglichkeiten an, mit denen wir Suchergebnisse schnell filtern und eingrenzen können. Das hilft uns beim Recherchieren, beim Lernen und Stöbern.

    – An welche Tricks sollte ich beim Googlen immer denken?
    – Mit welchen Einstellungen finde ich genau das, was ich suche?
    – Wie kann ich Suchergebnisse verbessern?

    Impulsgeber Christoph Henrichs lernt Recherchieren und Schreiben an der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Vorher hat er in Düsseldorf Sozialwissenschaften studiert und bei Handelsblatt Online gearbeitet. Aktuell ist er als Praktikant Mitglied des Teams „Investigative Recherche“ in der Stern-Redaktion.

    Weiterführende Infos:

    Was Google alles weiß… (Artikel bei t3n)

    Blog-Eintrag von Angelika Güttl-Strahlhofer

    Ausführlicher Hintergrundartikel der Salzburger Nachrichten:


  • Blog · Webinare21. August 2015

    Referent_innen gesucht: Webinar-Reihe WerdeDigital.at

    Am 24. September endet die Sommerpause unserer Webinare. Jeden Donnerstag von 11-12 Uhr bieten wir wieder eine Stunde, Input, Workshop und Diskussion zu digitalen Themen. Zahlreiche Netzwerkpartner_innen unterstützen die Verbreitung. Darunter auch TV-Sender, die die Webinare live ins TV-Programm übernehmen.

    Wir laden alle ein, sich selbst als Referent_in zu bewerben (Honorar € 100 + Ust.) bzw. uns auf interessante Expert_innen aufmerksam zu machen. Wir freuen uns auch über Themenvorschläge für das Jahr 2016!

  • WerdeDigital.at Message

    Call: Lehrende arbeiten mit dem Netz

    News / Verlängerung Call bis zum 25.9.

    ——-
    Da der Herbst für Lehrende eine intensive Zeit ist, erreichten uns Bitten um eine Nachfrist. Diesem Wunsch kommen wir gerne entgegen und verlängern die Frist für die Einreichung um 10 Tage bis zum Freitag, 25.9.2015. Wir danken bereits jetzt für die vielen spannenden Beiträge, die bereits eingegangen sind, und freuen uns auf weitere.
    ——

    Wir produzieren wieder ein eBook! In der im Spätherbst 2015 erscheinenden Publikation werden Lehrende berichten, wie sie das Internet im Unterricht, für die Arbeitsorganisation und Kommunikation einsetzen.

    Das Spektrum der gesuchten Beiträge kann u.a. folgende Themen umfassen:

    • innovative, technologiegestützte Arbeitsweisen und ­-haltungen
    • Einsatz von digitalen Medien im Unterricht
    • Erfahrungen bei der Teilnahme an Online-Weiterbildung
    • Austausch mit Kolleg_innen in Online-Communities
    • Zusammenarbeit mit Kolleg_innen
    • Kommunikation mit diversen Zielgruppen wie Studierende, Eltern, Erwachsene über digitale Medien

    Folgende Bildungssektoren sind angesprochen:

    • Schule (VS, NMS und AHS Unterstufe, Oberstufe AHS/BMHS)
    • Universitäten (insbesondere Hochschullehrende, die Studierende des Lehramts ausbilden)
    • Beispiele aus Elementarpädagogik und Erwachsenenbildung sind ebenso sehr willkommen.

    Details zum Download als PDF:
    Call_Lehrende_arbeiten_mit_dem_Netz

    Bitte um Bekanntgabe Ihrer geplanten Beiträge:

    Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Education Group umgesetzt und vom BMBF kofinanziert.

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