Artikel zu Open Data

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    Eine Hoffnung für den Wandel in der Gesellschaft – Wie das kulturelle Erbe die Zukunft lebendig mitgestalten wird – Dossier 3, Beitrag #8

    Derzeit ist ein überwiegender Teil der Bevölkerung der Annahme, dass digitale Kompetenzen sich fast ausschließlich über die Technik erschließen. Wir wollen in diesem Beitrag einmal genauer hinsehen, ob dem tatsächlich Rechnung getragen werden kann.

    Dem Digital Scoreboard der Europäischen Kommission zufolge ist die digitale Kompetenz in Österreich im Vergleich zum EU-Durchschnitt überdurchschnittlich gut und aufsteigend. Jede Analyse liegt einer Messbarkeit zugrunde und diese Messbarkeit wird von der EU mit den Eckpunkten „Konnektivität“, „Humankapital“, „Internetgebrauch“, „Integration von digitalen Technologien“, „digitale Dienstleistung für die Öffentlichkeit“ und „Forschung & Entwicklung (R&D)“ ausgezeichnet. Was verbirgt sich hinter diesen Überschriften?

    Die „Konnektivität“ bezieht sich auf den Breitband-Ausbau und damit auf die technische (Grund-)Versorgung. Bei „Humankapital“ ist Österreich auf Platz 8 im EU-Ranking, wobei gemessen wird wie hoch der Bevölkerungsanteil ist, der Internet einfach nur benutzt. Etwas weniger wird es, sobald es um den Anteil an Expertinnen und Experten der Informations- und Kommunikationstechnologien als Arbeitskräfte geht. 2013 war Österreich unter den Top 3 von Abschlüssen in STEM (science, technology, engineering and mathematics).

    Unter dem dritten Punkt „Internetgebrauch“ finden wir eine interessante Interpretierung der Ergebnisse:

    “When it comes to some of the more common uses of the Internet by private individuals, Austria ranks only 25th among EU countries. This is surprising considering that Austrians have digital skills above the European average with a widely available and affordable Internet. Austrians are therefore in a good position to exploit the Internet for a variety of uses.“1

    Wenn es also nur um ein wenig über die allgemein herkömmliche Art des Internetgebrauchs geht, fällt die Österreicherin oder der Österreicher plötzlich stark nach hinten ab und dass, obwohl in diesem Land doch ausgezeichnete Voraussetzungen gegeben wären. Keine Sorge! Dementsprechend gut schneiden wir wieder beim Online-Shopping und e-Banking ab.
    Die „Integration von digitalen Technologien“ funktioniert bei größeren Betrieben überdurchschnittlich, bei Klein- und Mittelunternehmen gibt es jedoch Verbesserungsbedarf. Im Bereich „Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen“ erkennt Österreich die Potenziale, denn es geht um Kosten- und Zeitersparnis und ist eine Win-Win-Situation sowohl für den User, als auch für den Provider. Im Absatz zu „Forschung und Entwicklung“ kann man genauer nachlesen wie die Drittmittel verteilt werden. Hier spiegeln sich die bereits erwähnten Ergebnisse.

    OpenGLAM – Das kulturelle Erbe braucht kulturelle Transformation

    Was sich jedoch in diesem Digital Scoreboard auch spiegelt, ist die Aufmerksamkeit, die der Technik zukommt und die Vernachlässigung der Ansicht, dass die Technik ja nur ein Mittel zum Zweck ist wie digitale Transformation vonstatten geht. Diese Annahme lässt sich auch im Bereich der GLAMs beobachten. OpenGLAM steht für Open Data des kulturellen Erbes (galleries, libraries, archives and museums) und ist ein Teilbereich der Open Data Bewegung.

    Als 2013 die PSI-Richtlinien (Public Sector Information), welche die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors regulieren, in einer Novelle von der EU auf das kulturelle Erbe erweitert wurden, war das ein Anstoß für die betroffenen Institutionen aus dem Dornröschenschlaf aufzuwachen. Diese Richtlinie muss bis 2018 in nationales Recht umgesetzt werden. Leider hinken Archive, Bibliotheken und Museen der digitalen Transformation noch etwas hinterher. Hier ist Österreich keine Ausnahme und es nimmt auch keine Vorreiterrolle ein.

    In einem 2013 erschienenen Artikel zum Thema “Transformative Forschung als Motor für die Gestaltung von Systemübergängen” heißt es:

    “Mit diesem Umbruch geht ein neues Innovationsparadigma einher, das von der Fortschreibung eines rein ökonomisch-technologischen Fortschrittsmodells abrückt. Soziale und kulturelle Innovationen gewinnen dagegen an Bedeutung: Gefordert sind institutionelle Reformen, neue Organisations- und Geschäftsmodelle sowie eine Kulturrevolution für suffiziente Lebensstile.”2

    In diesem Artikel wird deutlich, dass soziale und kulturelle Innovation an Bedeutung gewinnt. Ganz aktuell wird bei der neuen Charta für digitale Grundrechte auch darauf hingewiesen, dass ‘technischer Fortschritt stets im Dienste der Menschheit zu stehen hat. Neue Formen der Organisation gilt es zu entwickeln und im Zentrum steht der Mensch, die Mitarbeiterin, der Kunde, die Lernenden.

    In den GLAMs geht die digitale Transformation jedoch – meiner Beobachtung nach – vorrangig von dem Inhalt und der Technik aus. Unter diesen Bedingungen kann digital alles andere als phänomenal sein und genau gar nichts bewirken. Hinzu kommt, dass bei einem Transformationsprozess kooperativ gedacht, kommuniziert und gehandelt werden muss, um ein Projekt oder ein Unternehmen oder eine Institution erfolgreich werden zu lassen. Laut einer Studie von CISCO und der Wirtschaftskammer sind in Österreich 51,9% der Befragten der Meinung, dass eine Kooperationsbereitschaft “kaum vorhanden” ist. In den Kulturinstitutionen scheint mir, dass das Gedränge um die immer weniger werdende Förderung diesen Faktor noch verstärkt.

    Wie die Digital Humanities ihre eigenen Kompetenzen unterschätzen

    Innovationsprozesse erfolgen in erster Linie über Systemveränderungen. Diese gestalten sich in erster Linie durch Organisationsentwicklung und in weiterer Folge über Fragen wie: was ist überhaupt ein Archiv und wie kann dieses für den Menschen erlebbar gemacht werden?

    Die Rolle der Geistes- und Sozialwissenschaft ist hierbei eine erhebliche, um den Fokus auf kulturelle Entwicklungen zu überprüfen. Diese Rolle wird derzeit sowohl in einzelnen Projekten als auch in breit angelegten Digitalisierungsprozessen noch stark vernachlässigt. Hier gilt es Kompetenzen auszubilden, zu stärken und berufliche Positionen zu schaffen, die es ermöglichen einen nachhaltigeren Übergang flächendeckend zu schaffen. Eine ausgezeichnete digitale Basisstruktur ermöglicht der Gesellschaft die vielfältige Teilhabe am Wissen unseres kulturellen Erbes. Und bekanntlich hat Bildung in einer demokratischen Ordnung und ihre selbstregulierende Wirkung der Gesellschaft in jeder positiven Hinsicht genutzt.

    Wie es sich am Beispiel der Bibliotheken in Österreich gezeigt hat, ist es neben hierarchischen Strukturen sehr hilfreich eine schnell kommunizierende Struktur zu schaffen, die einzelne Institutionen und Akteure miteinander vernetzt und die Kooperation dieser fördert. So entstand das Netzwerk der OANA (Open Access Netzwerk Austria, initiiert vom Österreichischen Bibliothekenverbund und vorangetrieben vom FWF – Fonds wissenschaftlicher Forschung), welches innerhalb kurzer Zeit bereits Ergebnisse vorlegte um die digitalen Entwicklungen in der österreichischen Bibliothekswelt zu begünstigen. Beispielhaft könnte vom Bundeskanzleramt für Kunst & Kultur ein vergleichbares Netzwerk initiiert werden, welches GLAMs fördert ihr kulturelles Erbe für die breite Bevölkerung zugänglich zu machen.

    Distribution und ihre Auswirkungen

    Zusätzlich zu technischen Anforderungen wird oftmals auch die rechtliche Situation als Barriere zum Zugang zu kulturellem Wissen empfunden. Auch in diesem Zusammenhang können wir von einem Phänomen des fehlgeleiteten Diskurses ausgehen. Abermals stehen die strukturellen, organisatorischen und gesellschaftlichen Veränderungen dieser Rechtsdiskussion voran, welche noch nicht bearbeitet wurde und noch keine Lösung herbeigeführt hat. Wodurch es eine große Verunsicherung gibt, die vor der Öffnung von Digitalisaten und ihren Metadaten noch abschreckt. Ein europäisches Lizenzierungssystem wäre vermutlich ein Weg, um diese Barriere zu überwinden. Denn erst wenn wir Daten für die Öffentlichkeit frei verfügbar, wiederverwendbar und weiterverwertbar machen, erreichen wir eine nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft. Erst wenn das Kulturgut in eine allgemein zugängliche Ressource umgewandelt und auch als solches wahrgenommen wird, kommt es zu dem Effekt, dass Start-Ups entstehen, Wissen in die Bildung übernommen werden kann und insgesamt dem kulturellen Erbe eine größere Bedeutung, auch in gesellschaftspolitischen Fragestellungen, zukommt. Das kulturelle Erbe hat ein unglaubliches Potenzial um auf wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Probleme reagieren zu können, wenn wir diese Chance nur nutzen wollen und anhand von Finanzierung und Kommunikation ermöglichen.3

    1 Europäische Kommission, Digital Scoreboard Austria, 3. Use of Internet:
    https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/scoreboard/austria

    2 Transformative Forschung als Motor für die Gestaltung von Systemübergängen: https://www.oekom.de/fileadmin/zeitschriften/oew_leseproben/OEW_2_2013_15_Schneidewind_Singer-Brodowski.pdf

    3 The Impact of Open Access on Galleries, Libraries, Museums & Archives:
    http://siarchives.si.edu/sites/default/files/pdfs/2016_03_10_OpenCollections_Public.pdf

    Linksammlung:

    • Amtsblatt der Europäischen Union zur PSI-Richtlinie:
    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2013:175:0001:0008:DE:PDF
    • Informationsweitergabegesetz des Bundeskanzleramtes:
    http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20004375
    • Auswirkungen und Handlungsempfehlung:
    http://okfn.at/2013/09/03/welche-auswirkungen-hat-die-novelle-der-psi-richtlinie-fur-bibliotheken-museen-und-archive/
    • Empfehlungen für die Umsetzung von Open Access in Österreich:
    https://zenodo.org/record/33178#.WE7cxXeX-t9
    • Europäische Kommission, Digital Scoreboard Austria:
    https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/scoreboard/austria
    • Kooperationsbereitschaft in Österreich:
    http://www.cisco.com/c/dam/global/de_at/assets/docs/presse/08_PK_Cisco_WKO_final_0208.pdf
    • Digitale Grundrechte – Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union:
    https://digitalcharta.eu
    • Transformative Forschung als Motor für die Gestaltung von Systemübergängen: https://www.oekom.de/fileadmin/zeitschriften/oew_leseproben/OEW_2_2013_15_Schneidewind_Singer-Brodowski.pdf
    • The Impact of Open Access on Galleries, Libraries, Museums & Archives:
    http://siarchives.si.edu/sites/default/files/pdfs/2016_03_10_OpenCollections_Public.pdf
    • TEDx talk from Wim Pijbes, „How the Rijksmuseum is reinventing the museum“: https://www.youtube.com/watch?v=L4V-6albaG0&feature=youtu.be

    Bio:
    Sylvia Petrovic-Majer ist derzeit selbstständige Kulturwissenschaftlerin. 2013 gründete sie die Arbeitsgruppe OpenGLAM in Österreich. Sie beschäftigt sich seit 2011 intensiv mit partizipativen (Gruppen-)Arbeitsprozessen. Davor studierte sie an der Universität Wien am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und am Institut für Kunstgeschichte, während sie verschiedenste Ausbildungen und Tätigkeiten im Kulturmanagement, Design Thinking und Prozess- und Projektmanagement absolvierte und ausübt.
    Sylvia arbeitet vorwiegend an interdisziplinären Themen und versteht sich als „Brückenbauerin“. Dazu entwickelt sie mit Gruppen Innovationsprojekte und Kooperationen. Sie lebt, forscht und arbeitet zum Wandel der Gesellschaft.

    Motivation: Neue Lösungen für bestehende Herausforderungen der bisherigen Strukturen entstehen zu lassen.

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    Offene Daten für ein besseres Österreich – Dossier 3, Beitrag #4

    Von Sonja Fischbauer, Robert Harm und Johann Höchtl

    Wissen ist ein ganz besonderer Rohstoff: Wissen vermehrt sich, wenn man es teilt. Im Gegensatz zu materiellen Gütern sind Informationen unbegrenzt verfügbar: Ein Datensatz, der zum Beispiel das heutige Wetter beschreibt, verliert nicht an Wert, wenn ihn mehrere Menschen verwenden. Im Gegenteil, der Datensatz wird sogar wertvoller, wenn man ihn ergänzt und mit anderen Informationen verknüpft.

    Wissen ist eine ganz besondere Ressource: Es vermehrt sich, wenn man es mit anderen teilt. (BildurheberIn: Ansonlobo, eigenes Werk. Lizenz: CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons)

    Durch die Digitalisierung entstehen neue Herausforderungen: Für jeden einzelnen Menschen im persönlichen Alltag genauso wie für die Politik, Industrie, Wirtschaft und Forschung. Aber “Wissen” ist kein neues Thema der Digitalisierung – es war schon immer vorhanden, wurde mündlich verbreitet, in Bildern und Büchern. Neu ist, dass es jetzt so einfach ist wie nie zuvor, Wissen in der ganzen Welt zu verbreiten.

    Doch wie schaffen wir möglichst vielen Menschen einen freien Zugang zu diesem unendlichen Rohstoff? Die Lösung: Wissen öffnen!

    Openness” ist der Fachbegriff für das Prinzip, diesen freien Zugang und die freie Verwendung zu ermöglichen. Dabei gibt es offene Software (Open Source), offene Forschung (Open Science), offene Regierung (Open Government) und vieles mehr. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem Thema offene Daten, oder: Open Data.

    1) Was ist Open Data, und was bringt es uns?

    Unter dem Begriff Open Data (offene Daten) versteht man nicht-personenbezogene Daten in maschinenlesbarer Form, die als kostenlose, öffentliche Ressource von jedem Menschen nutzbar sind – etwa um neue Startups zu gründen, Informationen zu gewinnen oder Abläufe im eigenen Unternehmen zu verbessern.

    Offene Daten bzw. potentielle offene Daten lassen sich praktisch überall finden: In den Bereichen Verwaltung und Regierung ebenso in Wirtschaft, Kunst und Kultur, Wissenschaft und in der Zivilgesellschaft.

    Die Möglichkeiten, die daraus entstehen, sind grenzenlos: Mit Open Data lassen sich Anwendungen erschaffen, die der Gesellschaft ebenso wie der Wirtschaft nutzen. (Eine ausführliche Definition lässt sich auf opendefinition.org nachlesen.)

    Offene Daten….

    … schaffen Vertrauen in die Verwaltung durch nachvollziehbare Verwendung von Steuermitteln. Legt die Verwaltung sämtliche Informationen offen, die durch Steuergelder finanziert werden (und die weder persönliche, noch sicherheitsgefährdende Daten enthalten), dann erlaubt diese Transparenz den BürgerInnen, sich aktiv damit auseinanderzusetzen. Durch die Möglichkeit, verwalterisches Handeln zu kontrollieren, steigt das Vertrauen in staatliche Institutionen.

    … lassen die Wirtschaft wachsen, weil neue Ressourcen und Business-Modelle für Startups entstehen. Wenn Informationen – Daten, Erkenntnisse und Algorithmen – kostenfrei für eine breite Öffentlichkeit zugänglich sind, entsteht dadurch eine wertvolle neue Ressource. Dadurch fällt eine finanzielle Barriere weg, was besonders für Startups und (angehende) Entrepreneurs wichtig ist, um daraus neue und innovative Lösungen zu schaffen.

    Aus Open Data lassen sich Spiele, Apps und Webanwendungen programmieren: Junge Menschen können mit offenen Daten nicht nur ihre technischen Fähigkeiten ausbauen, sondern auch ihr Bewusstsein für gesellschaftspolitisches Engagement stärken. (Foto: CC-BY 4.0 Luiza Puiu)

    2) Was sagt die Politik dazu?

    In der Europäischen Union (EU) ist das Thema Openness seit einigen Jahren von großer Bedeutung. Die EU hat in den letzten Jahren mehrere Strategiepapiere zu Open Source, Open Data und Open Science veröffentlicht, um die Realisierung des digitalen Binnenmarktes zu unterstützen.

    In Österreich wird die Veröffentlichung von Open Data und Public Sector Information (PSI) derzeit allerdings sehr lückenhaft gehandhabt. Zwar gibt es die europäische PSI Richtlinie und das Informationsweiterverwendungsgesetz, jedoch sind das Gesetz und die Richtlinie in der österreichischen Verwaltung teils wenig bekannt und/oder kommen oft schlicht nicht zum Einsatz.

    Das Thema Openness ist in Österreich auf verschiedenen Ministerien aufgeteilt. Damit wir jedoch etwas erreichen können, müssen alle zusammenarbeiten: Es bedarf einer ineinandergreifenden Strategie, die über ministerielle Zuständigkeitsgrenzen hinweg eine Vision der Offenheit und Transparenz bietet. Wir brauchen eine starke politische Openness-Agenda in Österreich: Bund, Länder und Gemeinden müssen sich mit den ExpertInnen aus der Zivilgesellschaft und der Forschung an einen Tisch setzen und eine gemeinsame Vision für Österreich ausarbeiten. In einem offenen Prozess, der auch die einzelnen BürgerInnen teilhaben lässt, gilt es konkrete Maßnahmen zu finden, um die Openness-Vision nachhaltig umzusetzen.

    Bisher wurden in Österreich einige Projekte im Bereich Openness unterstützt, wie etwa die Open Data Portale data.gv.at und opendataportal.at, das Projekt e-infrastructures.at zur offenen Archivierung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder geförderte Innovationsprojekte wie openinnovation.gv.at. Obwohl schon einiges geschehen ist, ist noch viel zu tun. Es sind weitere Anstrengungen erforderlich, die von der Politik beschlossen und mit finanziellen Mitteln gefördert werden müssen. Zur Umsetzung der europäischen digitalen Agenda und zur Unterstützung von nachhaltigem Wachstum brauchen wir konkrete Maßnahmen.

    Zusammenarbeit und Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft, Politik und Verwaltung stehen im Vordergrund. (Bild: Der Transparenz-Kreislauf. CC-BY 3.0 AT. Sunlight Foundation, bearbeitet von Robert Harm.)

    3) Neue Projekte: Die nächsten Schritte in eine bessere Zukunft

    Im Folgenden zeigen wir einige Beispiele für Initiativen aus der Zivilgesellschaft, die sich bereits im Bereich Open Data engagieren. Diese Initiativen sind AnsprechpartnerInnen für mögliche “Leuchtturmprojekte”, die von der Politik unterstützt werden könnten, um eine nachhaltige Open Data Strategie in Österreich zu gewährleisten.

    3.1. Amtsgeheimnis abschaffen und Informationsfreiheit in die Verfassung aufnehmen

    “Open by default”: Die transparente Bereitstellung von Daten und Informationen muss zum Standard werden. BürgerInnen sollen sich darüber informieren können, welche Daten und Informationen von der Verwaltung verfügbar sind. Konkrete Möglichkeiten dafür sind ein Informationsregister nach slowenischem Vorbild, sowie die Einrichtung einer Schlichtungsstelle durch Informationsfreiheitsbeauftragte. Letztere ermöglicht den BürgerInnen, beim Wunsch nach Informationen nicht den Staat klagen zu müssen, wie es derzeit im österreichischen Gesetzesentwurf des Informationsfreiheitsgesetzes vorgesehen ist.

    AnsprechpartnerIn 1) Forum Informationsfreiheit

    Die zivilgesellschaftliche Initiative Forum Informationsfreiheit engagiert sich mit mehr als 13.000 UnterstützerInnen für das Ende des Amtsgeheimnisses und für ein Recht aller BürgerInnen auf Zugang zu Behördeninformationen.

    Mit dem Motto “Gläserner Staat statt gläserner Bürger” setzt sich das Forum Informationsfreiheit für Informationsfreiheit, Open Data und mehr Transparenz in Politik und Verwaltung ein. Der Verein betreibt die Plattform FragDenStaat.at, über die BürgerInnen unkompliziert – und auf Wunsch öffentlich nachvollziehbar – Anfragen an Behörden richten können, und bietet auch Transparenz-Workshops für Gemeinden, interessierte Organisationen und Bürgerinitiativen an.

    3.2 Offene Daten in der Privatwirtschaft fördern

    Offene Datenportale, sowohl für Daten der Verwaltung als auch für Daten der Privat- und Zivilgesellschaft, sind Grundpfeiler der nationalen IKT-Infrastruktur. Dementsprechend müssen sie mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um den Betrieb nachhaltig und langfristig zu sichern und um sich durch konsequente Weiterentwicklungen auf internationalem Standard zu halten.

    AnsprechpartnerIn 2) Open Data Portal Österreich

    Auf opendataportal.at findet sich das zentrale Datenportal für Wirtschaft, Kultur, NGO/NPO, Forschung und Zivilgesellschaft.

    Das Open Data Portal Österreich ist dabei die erste Anlaufstelle für die Privatwirtschaft. Die ExpertInnen bieten Beratung und Serviceleistungen rund um das Thema Daten an.
    So begleitet etwa das aktuelle Programm Data Pioneers, in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Unternehmen dabei, die Welt von Open Innovation und Open Data zu erkunden – und die daraus resultierenden Chancen zu nutzen. Dazu bieten die ExpertInnen vom Open Data Portal Österreich ineinander greifende Veranstaltungen und individuelle Betreuung für Unternehmen an.

    3.3 Mit offenen Verkehrsdaten die Wirtschaft stärken

    Zahlreiche Verkehrsunternehmen setzen schon jetzt auf Open Data, darunter die Wiener Linien, der Verkehrsverbund Ost-Region, der Steirische Verkehrsverbund und Graz Linien sowie die Linz AG. Auf lange Sicht müssen jedoch alle Verkehrsunternehmen des Landes offene Daten bereitstellen, um eine lückenlose, bundesweite Abdeckung sicherzustellen. Hier ist es wichtig, den politischen Rahmen zu schaffen, der eine österreichweite Freigabe sämtlicher Fahrplan- und Echtzeit-Daten der Verkehrsauskunft Österreich (VAO) ermöglicht.

    Mit der VAO, die von den einzelnen Verkehrsverbünden zentral mit Daten beliefert wird, gäbe es erstmals die Möglichkeit, auf einen Schlag offene Verkehrsdaten für ganz Österreich bereitzustellen – diese Chance sollte genutzt werden. Die Grundlage dazu lässt sich schon im Arbeitsprogramm der Österreichischen Bundesregierung 2013 -2018 nachlesen: “Verkehrsauskunft Österreich: Eine verkehrsträgerübergreifende und auf Echtzeit-Daten basierende Verkehrsauskunft für ganz Österreich soll umgesetzt werden”. Von einer solchen Umsetzung profitieren die ÖsterreicherInnen in vielerlei Hinsicht:

        • Förderung der lokalen Wirtschaft: Mit offenen Daten der Wiener Linien entstanden bereits über 30 Apps, meist von EntwicklerInnen mit regionalem Bezug.

     

        • Mehrwert für den Tourismus: Das in Österreich so flächendeckend ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz ist für Millionen von TouristInnen die Google, Bing oder Apple Maps verwenden, nicht sichtbar. Werden Verkehrsdaten als Open Data in internationalen Standardformaten zentral publiziert, können diese Anbindungen geschaffen werden. Der Fokus liegt dabei auf Openness. Exklusive Vereinbarungen, wie etwa die ÖBB sie mit Google geschlossen hat, sind kontraproduktiv.

    Ein Beispiel dafür, wie gut die Zusammenarbeit der Länder funktionieren kann ist basemap.at, die Verwaltungskarte für Österreich, die bereits als Open Data verfügbar ist. Die Prozesse dahinter könnten der VAO als Vorbild dienen.

    AnsprechpartnerIn 3) Initiative Offene Öffis

    Die Initiative Offene Öffis beschäftigt sich mit diesem Anliegen und hat bereits Lösungsansätze für die VAO ausgearbeitet, um eventuelle Hürden bezüglich des aktuellen Geschäftsmodells zu überwinden.

    Zahlreiche neue Mobilitäts-Apps können durch Open Data entstehen. (Screenshot via offene-oeffis.at)

    3.4 Kosten senken durch offene Adressdaten

    Adressdaten sind in Österreich zwar kein Geheimnis, aber sie sind noch nicht „offen“ im Sinn von Open Data: kostenlos, online frei zugänglich, in einer einheitlichen Schreibweise.

    Gesicherte Adressdaten reduzieren unterschiedliche Schreibweisen bei der Adressierung von BürgerInnen und Wirtschaftstreibenden, die zu Inkonsistenzen in Datenbanken und zu zusätzlichen Aufwänden in IKT-Systemen führen. Eine national einheitliche, behördlich gesicherte und laufend aktualisierte freie Adressdatenbasis als Download und über eine Schnittstelle (API) könnte sowohl behördenintern, als auch von der Wirtschaft, zur Steigerung der Interoperabilität und Reduktion der Kosten beitragen.

    Egal ob Wohnbauten, öffentliche Gebäude, Parkanlagen, Bürokomplexe oder Orte mit geschichtlicher Bedeutung – alle lassen sich leichter finden, vergleichen und zusammenstellen, wenn es dazu offene Adressdaten gibt. (Bild: Karte von St. Pölten, 1821, Public Domain, via Wikimedia Commons).

    AnsprechpartnerIn 4) Offene Adressen.at

    Die Initiative Offene-Adressen.at hat eine Schnittstelle (API) zur Abfrage der Daten des offiziellen österreichischen Adressregisters geschaffen. Durch eine solche Schnittstelle können EntwicklerInnen die Adressdaten direkt in ihre Services, Apps und Websites einbauen.

    3.5 Mit Hackathons die Daten-Kompetenz junger Menschen stärken

    Als Ergänzung zur schulischen Ausbildung können Freizeitveranstaltungen maßgeblich die Kreativität und das Potential der jungen Generation im Umgang mit der Digitalisierung stärken. Dabei bietet sich das Format eines “Hackathons” an.

    Open Data Hackathons bestärken junge Menschen darin, mit ihren eigenen Fähigkeiten die Welt zu verbessern. Erwachsene MentorInnen stehen den Jugendlichen zur Seite beim Young Coders Festival 2014. (Foto: CC-BY 4.0 Luiza Puiu)

    Hackathon = hacken + Marathon
    Ein Hackathon ist ein offenes Veranstaltungsformat, bei dem die TeilnehmerInnen für einen begrenzten Zeitrahmen (ein Nachmittag, ein Tag, ein Wochenende, …) zusammenkommen, sich austauschen und zusammenarbeiten, um ein kniffliges Problem zu lösen, sprich: zu hacken.

    Gesellschaftlicher Anspruch: Nicht nur Programmieren lernen, sondern die Welt verbessern. Hackathons bieten die Möglichkeit, bei den TeilnehmerInnen ein Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge zu schaffen. Wichtig sind dabei gemeinsames Arbeiten in einer geschützten, freundschaftlichen Atmosphäre und die bunte Vielfalt einer durchmischten TeilnehmerInnengruppe.

    AnsprechpartnerIn 5) Open Knowledge Österreich

    Open Knowledge Österreich setzt sich für offenes Wissen ein und bietet Expertise im Bereich Open Data und Hackathons.

    Der Verein Open Knowledge Österreich bietet mit dem Young Coders Festival (Jugendliche experimentieren für ein Wochenende mit offenen Daten) und Jugend hackt (ein ganzjähriges Community-Programm) Beispiele für solche Programme.

    Diese Liste ist bei weitem nicht vollständig: Es gibt zahlreiche engagierte Initiativen, Vereine und Projekte, die sich mit dem Thema Open Data in Österreich beschäftigen und seit Jahren großartiges leisten. Doch wir denken auch, dass es noch viel mehr Potential für Open Data in Österreich gibt.

    Fest steht: Mit dem digitalen Wandel sind wir gezwungen, unsere Gesellschaft umzukrempeln. Openness ist die Methode, die uns diesen Wandel nachhaltig, transparent und für alle zugänglich ermöglicht. Dazu brauchen wir Unterstützung auf politischer Ebene genauso wie aus der Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – engagierte Menschen, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen.

     

    Bio:
    Robert Harm ist Mitbegründer des Netzwerkes open3.at zur Förderung von Open Society, Open Government und Open Data in Österreich.

    Johann Höchtl arbeitet am Zentrum für E-Governance der Donau-Universität Krems und beschäftigt sich mit den Chancen und Herausforderungen von Technologieeinsatz für Gesellschaft und Verwaltung. Offene und große Daten sind ihm ein besonderes Anliegen.

    Sonja Fischbauer arbeitet selbstständig im Bereich Online-Kommunikation. Sie entwickelt Outreach-Strategien für Unternehmen und Forschungsprojekte und organisiert Hackathons. Bei Open Knowledge Austria engagiert sie sich für eine offene Wissensgesellschaft.

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    Blog · Lehrende / PädagogInnen16. November 2016

    Open Data – mehr als Daten!

    Erzählen Sie Ihre Geschichte!

    Ein kurzer „Aufriss“, um Ihnen den vielfältigen Umgang mit Offenen Daten schmackhaft zu machen. Zum Umgang mit Offenen Daten gehört: Fragen entwickeln, dazu veröffentlichte Daten recherchieren oder eigene erheben, Daten nutzen, vernetzen und interpretieren; Visualisierungen „lesen“ lernen und eigene bauen sowie beispielhafte
    Anwendung von Tools (die vielfach über Open Source zugänglich sind).

    Einige Beispiele sollen aufzeigen, Daten sind kein abstraktes Gut, welches nur Empiriker_innen und Statistiker_innen vorbehalten ist. Daten sind ein wichtiger Zeichensatz, mit dem wir unsere Gesellschaft erklär- und diskutierbar machen. Erst Daten erlauben uns, über Dinge fundiert zu reden und Einigungen auszuhandeln. Wenn wir also von Open Data sprechen, sprechen wir von den Geschichten aus dem Leben.

    Die Praxis ruft: Wir starten mit der Erhebung eigener – für die Schüler_innen relevanter – Daten: Beispiel Taschengeld-Ausgaben oder Beispiel Schulwege (Zeiten, räumliche Situation, Verkehr).

    Am Beispiel Taschengeld entsteht zuerst eine Datenplastik: Wofür verwenden wir unser Taschengeld? Wie definieren wir übergreifende Kriterien, wie können wir das in vergleichbaren Daten darstellen? Wie können wir das z.B. mit Legosteinen visualisieren? Wie verändert die Farbauswahl das Bild, die Interpretation?1

    Der nächste Schritt erfolgt über das gemeinsame „LESEN“ von Visualisierungen z.B. das Haushaltsbudget meiner Gemeinde/meines Bezirks. Interpretationen anhand unterschiedlicher Visualisierungen und Hintergrundfragen zur Datenerhebung. Die Schüler_innen lernen Open Data Portale kennen, die bei weiteren Rechercheaufträgen genutzt werden können wie zu den Themen Arbeit & Leben, Einkommen, Alterspyramide einer Gemeinde/eines Bezirks etc.2

    intext-open-data

    Abb.: School of Data: Wieviel kostet Bildung? Gruppenarbeit – basierend auf der Idee einer Ernährungspyramide wurden die Bildungsausgaben einer Stadt mit Lebensmitteln visualisiert. School of Data – 03.12.13 Beyound Data – Ergebnisse

    Und jetzt das große ABER! Die Aufbereitung von Daten in Tabellen und deren Visualisierung ist eigentlich Bestandteil der Bildungsstandards. Wir brauchen mehr Praxisbeispiele, die auch für Lehrende, aus nicht einschlägigen Fächern, nutzbar sind. Eine fächerübergreifende und auch projektorientierte Herangehensweise wäre ein spannender Lernprozess. Zahlreiche Tools (z.B. infogr.am, google fusion tables, Treemap) gibt es bereits, die nach einem ersten „Durchprobieren“ relativ einfach anwendbar sind. Praxisorientierte Hilfestellung mit Unterrichtsbeispielen u.a.: Johannes Tanzler (E-Thesis) und der praxisorientierten Artikel von Dr. Peer Egdvet.3

    Am Beispiel Schulwege als Einstieg Kopien, Ausdrucke von Landkarten für die erste Visualisierung nutzen. Für den Prozess des „Lesens“ von Visualisierungen gibt es vielfältige Beispiele. Beim oftmals problematischen 3. Schritt kann auf das bereits aufgearbeitete Thema „Georeferenzierte Daten im Unterricht“ zurückgegriffen werden. Sich auf
    eigenen Karten „verorten“, auch mit anderen Medien kombiniert (Foto, Video, Podcast) findet bei Schüler_innen gutes Feedback. Welche Daten wären in und im Umfeld der Schule relevant. Wie können wir diese auf einer eigenen Map darstellen?4

    Ein weiteres aktuelles Thema sind Wahlen: Von Wähler_innenstromanalysen bis hin zur räumlichen Darstellung von Wähler_innengruppen. Offene Daten bieten zahlreiche Möglichkeiten, Lernziele mit echten oder sogar regionalen
    Daten fächerübergreifend zu “veredeln”. Die Arbeit mit Offenen Daten fördert das Prinzip des explorativen und forschenden Lernens, anknüpfend an die Interessen und Lebenswelten der Schüler_innen. Gerade die Vielfalt zeitgemäßer, interaktiver Visualisierungen und deren vernetzte Bereitstellung machen das Thema Offene Daten spannend.

    Hinweise:
    1. Beispiele nicht bildschirmgebundene Datenvisualisierungen. Von Datenplastiken
    bis…von unserem Partner Jose Duarte (www.ledfish.com)
    2. Datenportale: Regierungs- oder Verwaltungsdaten Österreich u. Basiseinführung
    per Video: data.gv.at, Städteportale u.a. Wien https://open.wien.gv.at/ ;
    Viele Anregungen für Themen u. Umsetzung insb. bei „Anwendungen“; Zentrale
    Datenplattform für Daten aus Wirtschaft, Kultur, NGO/NPO, Forschung und Zivilgesellschaft:
    www.opendataportal.at;
    Finanzdaten von Österreichs Gemeinden. https://www.offenerhaushalt.at/
    Visualisierungen: Ein Blick in die Geschichte über Google Search Grafiken Otto
    Neurath oder wikipedia
    3. Dr. Peer Egtved: Exploratives Lernen im Wirtschafts- und Politikunterricht mithilfe
    von „Open Data“: http://www.zfoeb.de/2013_1/egtved.pdf; Tanzler, Johannes
    (2014) Open Government Data im Informatikunterricht. Diplomarbeit, Uni
    Wien/Fakultät Informatik. pdf siehe http://othes.univie.ac.at/32864/
    4. http://www4.edumoodle.at/gwk/course/view.php?id=173; www.arcgis.com – insb. Galerie;
    oder www.lehrer-online.de ( Lernen mit Geoinformationssystemen)
    5. http://www.bpb.de/lernen/projekte/wahl-o-mat-im-unterricht/ Generelle Einführung
    zum Thema „Open Data“ und Diskurs sowie zahlreiche Beispiele inkl.
    Unterrichtsmaterialien Schwerpunkt politische Bildung; Umfangreiche Daten zur
    letzten Wahl in Wien siehe Wienportal oben

    Dieser Artikel ist dem eBook: Lehrende arbeiten mit dem Netz entnommen.

  • Teaser_Dossier_neutral

    Open Data – Open Society. Transparenz schaffen im Umgang mit Daten /#Dossier_Arbeitswelt #19

    Daten dominieren unsere Welt. Ob es sich um Schlagworte wie Open Data, Big Data, oder Datenschutz handelt, in einer digitalisierten Gesellschaft ist es nicht bloß eine Frage am Rande, was mit all der Information geschieht, die mittlerweile in Mengen gespeichert wird, die mit dem menschlichen Verstand kaum noch fassbar sind. Open Data spielt in dieser Hinsicht eine zentrale Rolle. Im folgenden Beitrag soll geklärt werden, was man darunter versteht und wie sich idealerweise der Zugang dazu gestaltet.

    → Weiterlesen

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    Blog21. Dezember 2015

    Ideastorm für WerdeDigital.at auf #GovCamp Dezember 2015

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