Artikel von Veronika Höflehner

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    Microtask, Collaboration und flexibler Arbeitsplatz: „Das neue Arbeiten“ und seine vielen Gesichter in Österreich / #Dossier_Arbeitswelt #22

    Das neue Arbeiten hat viele Gesichter – oft wird von Auslagerung gesprochen, aber auch von immer kleinteiliger Arbeit und von Microtasks. Nicht zuletzt verschwinden auch die Grenzen von Unternehmen, nicht nur, wenn es um Ihre Kunden, sondern auch Ihre Mitbewerber geht. Berühmtes Beispiel für Microtasks ist Amazons Programm Mechanical Turk, das aber durch seine geringen Löhne in einem wenig positiven Licht gesehen wird. Auch in Österreich beschäftigt man sich naturgemäß mit diesen Themen, große österreichische Unternehmen wie die Österreichische Lotterien Gruppe stellen sich auf geänderte Arbeitsbedingungen ein und sorgen für ein innovatives Umfeld. Auch im Bereich Plattformen, an die man Tätigkeiten auslagern kann, gibt es mit der „Taskfarm“ ein gutes Beispiel auf dem heimischen Markt. Im Zuge der spannenden Entwicklungen dürfe aber der nötige Rechtsrahmen für arbeits- und sozialrechtliche Standards fehlen, warnt AK-Präsident Rudi Kaske. → Weiterlesen

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    Dossier 2 - Arbeitswelt · Dossiers18. Dezember 2015

    Der Kunde als König – wie gutes digitales Kundenservice aussieht / #Dossier_Arbeitswelt #14

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    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt · Dossiers14. Dezember 2015

    Neue Berufsbilder und Karrierepfade als Herausforderung für Unternehmen / #Dossier_Arbeitswelt #11

    Berufe von morgen heute noch nicht erfunden
    „Die Digitalisierung hat viel größere Auswirkungen als man es momentan erkennt“, sagt Franz Kühmayer. „Das betrifft sowohl das Unternehmen, die Organisation, als auch Berufe und Berufsbilder an sich. Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Politik unterschätzen das noch massiv“, ist sich der Zukunftsforscher mit Spezialgebiet „Das Digitale Arbeiten“ sicher. Kühmayer weiß, dass von Unternehmen dieser Tage vor allem Wandelbarkeit gefragt ist: „Wer Industrie 4.0 versteht als ein Förderband mit Unternetanschluss, hat nichts verstanden“, warnt er, der Umbruch sei allumfassend zu sehen: „Neue Berufsbilder entstehen, bestehende Berufe werden durch Digitalisierung in ihrem Kontext stark verändert und jene Berufe, die es in fünf bis zehn Jahren geben wird, von denen wissen wir heute noch gar nichts.“

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    Kühmayer gibt ein Beispiel: „Der Beruf des Automechanikers war stark mechanisch, heute ist er bereits mechatronisch. Wenn man in die Werkstätte kommt, nimmt der Mechaniker nicht mehr das Werkzeug und legt sich unter die Karosserie, sondern er steckt den Diagnosestecker ein. In der Zukunft werden Mechaniker vor allem Softwaretechniker sein, weil ein Auto immer mehr zum Computer auf vier Rädern wird.“ → Weiterlesen

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    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt · Dossiers11. Dezember 2015

    Unternehmen im Sog des digitalen Wandels / #Dossier_Arbeitswelt #10

    Was bedeutet der digitale Wandel für Unternehmen?
    In erster Linie eine weit reichende Veränderung, als es viele CEOs vielleicht wahrhaben wollen. Denn die Digitalisierung ist mit dem papierlosen Büro ganz und gar nicht abgeschlossen – sie bewegt sich in alle Bereiche des Unternehmens und verändert nicht zuletzt auch das Geschäftsmodell. Was das genau bedeutet und welchen Umdenkprozess die Verantwortlichen hier durchlaufen müssen, erzählen zwei Experten auf dem Bereich, Bernhard Göbl, Director Consulting bei Deloitte und Georg Krause, Vizepräsident der Internetoffensive Österreich (IOÖ) im folgenden Blogbeitrag.

    Wie sieht der Status Quo in Österreich aus?
    Hier zeigt man sich zum Thema Digitaler Wandel skeptisch bis abwartend. Das ergibt die Studie „Innovation und Wandel“, der Julius Raab Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut IMAS. Unter den befragten 905 heimischen Unternehmern scheint Innovation zwar eine Rolle zu spielen, jedoch in einem begrenzten Ausmaß: So wird bei der Frage nach der Wichtigkeit von Innovation auf einer Skala von 1 bis 7 ein Durchschnittswert von 3,21 vergeben. Die Studie zeigt ebenso, dass Unternehmen Innovationen mit einer Kombination aus Tradition und Innovation betrachten. Am stärksten stimmen die Unternehmer der Aussage zu, in der Geschäftstätigkeit auf die bisherigen, alt-bewährten Methoden zurückzugreifen. Kein Wunder, dass sich unter den von der Julius-Raab-Stiftung erarbeitete der Unternehmer-Typologien mit 7 Prozent relativ wenig „Digitale Innovatoren“ befinden. → Weiterlesen

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    Blog · Dossier 2 - Arbeitswelt · Dossiers3. Dezember 2015

    Die heimische Sharing Economy / #Dossier_Arbeitswelt #5

    Share Economy – ein Begriff, der seit Airbnb und Uber in aller Munde ist. Dahinter steckt das Konzept des gemeinsamen Konsums – also das Teilen von Produkten, Dienstleistungen, Immobilien oder Transportmöglichkeiten mit seinen Mitmenschen für einen kurzen Zeitraum. Natürlich gab es dieses Phänomen auch schon vor der Erfindung des Begriffes, aber mit stark lokaler Begrenzung. Die Digitalisierung erweitert den Radius des Teilens und Tauschens, teilweise sogar auf die ganze Welt. So zählen Airbnb und Uber mit einer Bewertung von rund zehn Milliarden Dollar zu den teuersten Start-ups weltweit.

    Engagierteste Protagonisten: Generation Y
    Die engagiertesten Protagonisten der Share Economy sind die Menschen der Generation Y, zwischen 25 und 35 Jahre alt. Für sie ist die Teilnahme an dem Phänomen ideologisch geprägt, im Sinne der Nachhaltigkeit und Schonung der Umwelt, aber auch als Teil des Lifestyles – und nicht zuletzt: der Kosten/Nutzen-Rechnung. Was nun alles zur Share Economy zählt, ist Auslegungssache – neben logischen Teilnehmern wie Carsharing oder Übernachtungsportale zählen auch Coworking-Spaces, Dienste wie Spotify oder Tausch- und Schenkbörsen dazu. Eines der wichtigsten Merkmale für das digitale Teilen ist das Thema Vertrauen: Kaum eine Share Economy-Plattform kommt ohne Bewertungen, Kommentare oder Referenzen aus. Der Erfolg von Plattformen wie Uber und Airbnb ruft aber auch Kritiker auf den Plan: Hoteliere wie Taxiunternehmen weltweit sind überzeugt, dass diese milliardenschweren Unternehmen nicht mehr viel mit Teilen zu tun haben, sondern ohne auf die landesüblichen Regelungen Rücksicht nehmen zu müssen, einfach nur Profit machen wollen.

    Österreich: Tendenz steigend
    Auch in Österreich wird vieles im Sinne der Share Economy geteilt, auch schon vor der Digitalisierung – man denke nur an die gemeinschaftliche Benutzung von Forstwegen oder Wanderwegen. Unter dem Dach des „Maschinenring“ werden zum Beispiel seit 1960 gemeinschaftlich Maschinen und Geräte in der Landwirtschaft genutzt. Aber auch das digitale Teilen wird populärer: Seit 2012 betreiben Vladlena Taraskina und Matthias Kubicki unter dem Namen „Key to office“ ein Service, bei dem Büro- Seminar- und Schulungsräume-Räume kurzfristig online vermittelt werden. Sie erstellen jedes Jahr eine Übersicht über die heimische Sharing Economy, die auch gut die Entwicklung des Phänomens in der heimischen Wirtschaft zeigt: „Als wir die Grafik 2013 das erste Mal gemacht haben, haben wir 50 Unternehmen gefunden, 2014 waren es 76 Unternehmen und jetzt 2015 bereits 106 Unternehmen“, erzählt Kubicki. → Weiterlesen

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